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Welche Lebensmittel haben im Juli Saison?

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In unserer Serie dreht sich heute alles um die Gemüse-, Obst- und Salatsorten, die im Juli aus der Region in die Läden und auf die Biomärkte kommen. Jeweils ein Mitglied aus jeder Kategorie stellen wir Ihnen wieder näher vor.

Saisonales Gemüse im Juli

Es gibt ihn in grün, gelb, orange und rot, er kann eine längliche, trapezförmige oder rundliche Form haben, sein Geschmack reicht von sehr scharf bis süßlich: der Paprika. Die unterschiedlichen Farben zeigen den Reifegrad an – je röter, desto reifer. Beim Gemüsepaprika erkennen Sie das am eher grasigen bis hin zu einem würzig-süßlichen Aroma. Der länglich-spitze Gewürzpaprika weist verschiedene Schärfegrade auf. So viele Unterschiede es auch geben mag: In den Inhaltsstoffen unterscheiden sich die einzelnen Paprikasorten nur unwesentlich. Vor allem im Vitamin C-Gehalt glänzt das Gemüse – es enthält mit 120 bis 400 mg vier- bis zehnmal mehr Vitamin C als Zitronen. Wobei die roten Sorten damit ganz vorne liegen. Diese enthalten auch – im Gegensatz zu den grünen Paprikas – Carotinoide, der ihnen die orange und rote Farbe verleiht. Dieses Provitamin A wirkt u.a. entzündungshemmend, beeinflusst die Hirnfunktion positiv und bekämpft freie Radikale. Paprika liefert außerdem Vitamin B, große Mengen an Kalzium, Magnesium, Kalium und Zink sowie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Je schärfer die Paprika sind, desto mehr Capsaicin ist enthalten. Dieser Stoff ist ein Antioxidans, regt die Glückshormone an, schützt die Leber und unterstützt beim Abnehmen. Die Paprika können Sie in der Küche äußerst vielseitig verwenden – beispielsweise roh in Salaten oder würzigen Smoothies. Als italienische Vorspeise wird sie roh in Öl eingelegt serviert. Außerdem können Sie Gemüsepaprikas grillen, braten, in Suppen geben, als Ratatouille zubereiten oder auf verschiedenste Arten füllen – ob mit Fleisch oder Käse. Sie passen zu Reis, Kartoffeln und Nudeln.

Der Juli ist reich an regionalen Gemüsesorten: Aubergine, Blumenkohl, Bohnen, Brokkoli, Champignons, Erbsen, Fenchel, Gurke, Kartoffeln, Kohlrabi, Lauch, Frühlingszwiebeln, Mangold, Karotten, Radieschen, rote Beete, Rotkohl, Staudensellerie, Tomaten, Weißkohl, Wirsing, Zucchini, Zuckerschoten und Zwiebeln gehören dazu.

Saisonales Obst im Juli

Aus der Vielfalt der Früchte, die in diesem Monat in der Region wachsen, picken wir uns die Aprikose heraus. Sie gilt schon lange als Symbol für Fruchtbarkeit, Schönheit und Jugend. Die Schale der Steinfrucht ist häufig orange gefärbt, kann aber auch manchmal eine gelbe Farbe oder auch rote Pünktchen haben. Das Fruchtfleisch kann von weiß über gelb bis kräftig orangefarben sein. Aprikosen sind vollgepackt mit wertvollen Inhaltsstoffen, zu denen u.a. wie beim Paprika Carotinoide gehören. Das enthaltene Vitamin B5 stärkt Nerven und Immunsystem, während Folsäure die Zellerneuerung fördert. Auch die Vitamine A und E sind gut für die Immunabwehr und  schützen gleichzeitig die Haut vor UV-Strahlen. Der Inhaltsstoff Quercetin verlangsamt als Fänger von freien Radikalen u.a. den Alterungsprozess. Deshalb gelten Aprikosen auch als „Schönheitsmittel von innen“. Hervorzuheben ist noch die enthaltene Salicylsäure, welche eine antibakterielle Wirkung besitzt und Fäulnisbakterien und schädliche Keime aus dem Magen-Darm-Trakt vertreiben kann. In Aprikosen finden sich zudem Kupfer, Magnesium, weitere B-Vitamine, Kalzium, Kalium und Natrium. Reife Aprikosen haben einen wunderbar aromatischen und süßen Geschmack und erinnern in ihrem Aroma an Mandeln. Beim Kauf sollten sie auf eine pralle, unverletzte Haut der Frucht und einen süßen aromatischen Duft achten – dann sind die Aprikosen vollreif und besonders lecker. Das Obst ist frisch verzehrt am köstlichsten und auch noch voll mit seinen gesunden Nährstoffen. Sie können Aprikosen aber auch zum Backen und zur Herstellung von Marmelade verwenden. Zudem gibt es zahlreiche raffinierte Rezepte mit Gemüse, Fisch und Fleisch.

Im Juli gibt es reichlich Früchte in der Region zu ernten, wie Blaubeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Mirabellen, Pflaumen, Stachelbeeren und Zwetschgen.

Saisonaler Salat im Juli

Der Lollo rosso wird aufgrund seiner gekräuselten Blätter auch Krauskopf genannt. Manche Sorten verfügen über fast durchweg rote Blätter, anderen dagegen haben grüne Blätter, deren Färbung erst zum Rand hin dunkel- bis weinrot ausfällt. Je röter der Salat gefärbt ist, desto mehr Carotinoide enthält er. Lollo rosso schützt vor Zellzerstörung durch freie Radikale, ihm wird sogar die stärkste antioxidative Wirkung aller Blattsalate zugesprochen. Er besteht zwar zu 92 % aus Wasser, was der Figur absolut gut tut, liefert aber auch einige weitere wertvolle Inhaltsstoffe. So finden sich in den gekrausten Blättern u.a. Vitamin C, Folsäure, Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Eisen und Mangan, Bitterstoffe sowie verschiedene essentielle Aminosäuren. Sehr interessant sind noch die in beachtlicher Menge enthaltenen Anthocyane. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind natürliche Entzündungshemmer und haben einen schützenden Effekt für Gefäße und Körperzellen. Lollo Rosso hat einen leicht nussigen, herb-würzigen Geschmack mit milder Bitternote. Schauen Sie beim Einkaufen auf die Schnittstelle am Strunk – diese sollte auf keinen Fall bräunlich verfärbt sein. Zudem achten Sie bitte auf die Frische der Blätter und es sollten keine fauligen Stellen vorhanden sein. Durch die kräuseligen Blätter und die schöne Färbung ist der Lollo rosso eine hübsche Dekoration auf verschiedensten Speisen, beispielsweise auf Aufschnitt- und Käseplatten oder am kalten Büffet. Natürlich können Sie ihn auch als Salat zubereiten – gerne auch zusammen mit Tomaten, Paprika, Gurken u.ä. – und mit einem kräftigen Dressing anmachen. Der Lollo rosso kann zudem als Beilagengemüse gekocht werden und passt dann zu vegetarischen Gerichten, Fisch, Geflügel und Fleisch.

Auch die Auswahl an regionalen Salaten ist in diesem Monat recht hoch: Batavia-, Eichblatt-, Eisberg-, Endivien-, Kopfsalat, Portulak und Rucola bzw. Rauke gehören dazu.

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