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Studien to go: Ballaststoffe für die Traumfigur

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Schlank sein – wer wünscht sich das nicht? Dass die Ernährung dabei eine wesentliche Rolle spielt, ist allgemein bekannt. Dabei spielen Ballaststoffe eine wichtige Rolle – das sagt auch die Wissenschaft! Heute beginnen wir eine Beitragsreihe, in der wir wissenschaftliche Untersuchungen allgemeinverständlich erklären. „Studien to go“ eben – Wissen zum Mitnehmen,zum schnellen Nachvollziehen und zur praktischen Anwendung im Alltag.

Kalorienreiche Nahrung wird unattraktiv

Beim Verzehr von Ballaststoffen produzieren unsere Darmbakterien verstärkt Propionsäure, auch Propionat genannt. Diese – so konnten britische Forscher nachweisen – verringert die Aktivität in Hirnregionen, welche den Appetit anregen.

Bei ihrer Studie setzten die Wissenschaftler einen Nahrungszusatz ein, der für eine vermehrte Produktion von Propionat im Darm sorgte. Dabei zeigte sich, dass sich diese Veränderungen im Darm auf das Gehirn auswirken können. Der Mensch reagiert dann anders auf den Anblick kalorienreicher Nahrung und sein Verlangen danach wird gedrosselt. Daraus schlussfolgern die Forscher, dass eine entsprechende Nahrungsergänzung zur Regulierung des Appetits eingesetzt werden könnte.

Die Gehirnregionen der Probanden, die mit einem Propionatreichen Nahrungszusatz „gefüttert“ wurden, reagierten beim Anblick von Bildern mit kalorienreicher Nahrung wie Pizza oder Schokolade deutlich schwächer als bei der Vergleichsgruppe – also mit weniger „Begeisterung“. Außerdem gaben diese Testpersonen eine schlechtere Wertung über die Attraktivität kalorienreicher Nahrung ab. Zu guter Letzt wurde den Probanden ein Pastagericht vorgesetzt, was ja bekanntermaßen ebenfalls zahlreiche Kalorien aufweist. Wenn die Propionatproduktion im Darm erhöht war, aßen die Betreffenden ca. 10 % weniger von der Mahlzeit als im anderen Fall.

Diese Ballaststoff-„Hürde“ nehmen Sie mit Leichtigkeit

Nun heißt es von den Forschern, dass man täglich 60 Gramm naturbelassener Ballaststoffe zu sich nehmen müsse, um den Effekt des in der Studie benutzen Nahrungszusatzes zu erreichen und dass dies kaum zumutbar wäre. Deshalb ist deren erklärtes Ziel wohl auch die Herstellung einer entsprechenden Nahrungsergänzung – „nebenbei“ geht’s vielleicht auch ums Geld verdienen, aber das ist nur eine Vermutung 🙂

Wir haben auch einmal eine „Studie“ gemacht: Unser morgendliches Müsli besteht aus

2 EL Leinsamen ca. 8,75 g Ballaststoffe
 5 EL Vollkornhaferflocken  ca. 6,00 g Ballaststoffe
 1 Apfel ca. 2,00 g Ballaststoffe
 2 Orangen  ca. 8,80 g Ballaststoffe
 1 Banane  ca. 2,00 g Ballaststoffe
 10 g getrocknete Datelln  ca. 5,25  g Ballasstoffe
 Gesamt:  ca. 32,8 g Ballastoffe

Damit haben wir also schon über die Hälfte der angepeilten 60 g-„Hürde“ geschafft. Wenn wir nun mittags Kartoffeln mit Gemüse oder Pilzen verzehren, dazu eine gute Portion „grüne Blätter“ in Form von Salat, zwischendurch einige Nüsse knabbern und abends Vollkornbrot essen, geht unsere Ballaststoffskala weiter nach oben. Statt Kartoffeln können es übrigens auch Amaranth, Grünkern oder Vollkornnudeln sein – nur als Beispiel.

Unserer Meinung nach ist eine ausgewogene Ernährung, die von basenhaltigen, natürlichen und pflanzlichen Lebensmitteln dominiert wird, eine hervorragende Möglichkeit zur Deckung des Ballaststoffbedarfs. Und wenn Sie nicht jeden Tag auf die 60 Gramm kommen, ist das gewiss kein Drama. Denn einerseits sind noch weitere Untersuchungen notwendig und andererseits sind Sie aufgrund regelmäßiger Mayr-Kuren und gesunder Lebensweise sowieso in Topform 🙂

Falls Sie einmal testen möchten, wie viele Ballaststoffe täglich auf Ihrem Speiseplan landen, rechnen Sie doch einfach nach: In der nachfolgenden pdf-Datei finden Sie eine Auflistung verschiedenster Lebensmittel mit ihrem jeweiligen Ballaststoffgehalt pro 100 Gramm. Wir freuen uns auf Ihre Ergebnisse unten im Kommentar …

>> Ballaststoffgehalt in Lebensmitteln

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