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Colitis ulcerosa und MayrPrevent®-Therapie

In diesem Verlaufs-Bericht geht es um die Erkrankung von Herrn Wilfried T. und wie diese unter ärztlicher Begleitung von Dr. Henning Sartor mithilfe der Mayr-Therapie geheilt werden konnte. Bei Colitis ulcerosa handelt es sich um eine chronische, in Schüben verlaufende Erkrankung des Dickdarms. Allgemein heißt es, dass die Krankheit langandauernd bis lebensbegleitend ist. Herr T. berichtet, wie sich der Verlauf bei ihm gestaltet hat.

Schockierende Diagnose drehte mein Leben um

Im Sommer 2009 traf mich der bisher größte Rückschlag meines Lebens. Als Colitis ulcerosa bei mir diagnostiziert wurde, war das ein tiefer Schock für mich. Es begann ein jetzt insgesamt 3 jähriger Krankheitsverlauf mit Höhen und Tiefen und starker psychischer Belastung. Ich war gerade 21 Jahre alt, studierte an der Universität für Bodenkultur, aufstrebend, voller Elan, Ehrgeiz, und Zielen, die es unbedingt zu erreichen galt. Dann plötzlich die Handbremse, die mein Leben umdrehte. Ich musste mein Studium unterbrechen.

Symptome: Mehrere blutige Durchfälle pro Tag. Bei Besserung 2 Durchfälle pro Tag. Je nach Schwere des Schubs trat Blut abgesetzt im Stuhl auf. Schwäche, Gewichtabnahme.

Schulmedizinische Therapie: Anfänglich hohe Cortisondosis von 60 mg mit stufenweiser Reduktion bis 20 mg innerhalb von 3 Monaten. Besserung auch meiner Leberwerte trat nur geringfügig ein. Ausschließlich die Blutungen konnten reduziert werden. Hingegen verschlechterte sich mein Hautbild durch massive Akne besonders am Rücken und Hals. Durch die schulmedizinische Therapie reduzierte sich das Blut und der Stuhl wurde breiig. Längerfristige Besserung konnte jedoch nicht erreicht werden!

Als Konsequenz schlugen die behandelten Ärzte in Leoben und Graz Immunsupressiva und Remicade vor, worauf ich aber (zum Glück) mit massiven Nebenwirkungen reagierte.
Da also keine längerfristige Besserung erreicht werden konnte, stellten mir die Ärzte im Februar 2010 Operationen am Colon bis zur Entfernung des gesamten Colons in Aussicht.

Mithilfe der Mayr-Therapie fühle ich mich wieder sehr gut

Im März 2010 konsultierte ich erstmals Dr. Henning Sartor. Er stellte mir das MayrPrevent®-Konzept vor und begleitet mich seither ärztlich. Mit Mut und Selbstvertrauen ging ich an das Heilungsprojekt. Meine Konsequenz in der Umsetzung der Empfehlungen dieses Konzepts bescherte mir nach 2 Jahren Therapiedauer völlig normalen Stuhlgang, normale Leberwerte und die Möglichkeit, Cortison und NSAR abzusetzen.

Therapie nach dem MayrPrevent® –Konzept:

  1. Schonung: Einspeicheln, langes Kauen. Glutenfreie Nahrung, gemüse-, eiweiß – und fettbetont.
  2. Säuberung: Darmreinigung aufgrund meiner Durchfälle nicht mit Bittersalz, sondern mit Huminsäuren (WH67).
  3. Schulung: u.a. musste ich Kauen, Darmpflege, Stressmanagement und Bewegung neu lernen.
  4. Substitutuion: Nach ausführlichen Blut – und Stuhluntersuchungen begannen wir, meine Nährstoffvorräte im Körper durch Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln nach und nach aufzufüllen (Probiotika, Huminsäuren, Mineralien, Vitamine, Aloe vera).
  5. Seele: Gute Gespräche, neuer Mut und Selbstvertrauen.
  6. Sport: Im Juni 2010 begann eine individuell laktatgesteuerte Sporttherapie nach Prof. H. Bergmüller.

Weiterer Verlauf:

Ab Sommer 2010 traten keine blutigen Durchfälle mehr auf und ich konnte mein Studium wieder aufnehmen. Unter Prüfungsstress kam es noch zu leichten Schüben. Im Frühjahr 2011 nahm ich das letzte Mal Cortison. Im Sommer 2011 perfektionierten sich schließlich meine Stuhl- und Blutwerte. Die Akne ist erst heuer weitestgehend abgeklungen. Bis auf eine gewisse Stressanfälligkeit geht es mir jetzt sehr gut.

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