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Regionale Lebensmittel im Oktober

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Regionale Obst-, Gemüse- und Salatsorten gibt es auch in diesem Monat so einige. Hier erfahren Sie, welche genau das sind und lernen zudem jeweils ein „Exemplar“ aus jeder Rubrik näher kennen.

Oktober: Regionales Gemüse

Brokkoli ist ein inzwischen recht gründlich von Wissenschaftlern untersuchtes Gemüse und wird vor allem immer wieder im Zusammenhang mit Krebsvorbeugung und -bekämpfung genannt. So regt Brokkoli den Organismus dazu an, eine bestimmte krebsbekämpfende Substanz zu bilden. Außerdem enthält der Brokkoli sekundäre Pflanzenstoffe – sogenannte Glucosinolate – die laut Studien eine krebshemmende Wirkung besitzen. Die Glucosinolate sorgen zudem beim Verdauungsprozess dafür, dass die Nahrung optimal abgebaut wird, ohne dass es dabei zu Entzündungen kommt. Interessant ist auch das Sulforaphanim Brokkoli, das als Antioxidans freie Radikale bekämpft und damit ebenfalls vor Krebs schützt. Das grüne Gemüse enthält außerdem eine beachtliche Menge B-Vitamine, die Vitamine C und E sowie Carotin, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kalium und Zink. Dem enthaltenen Chrom wird nachgesagt, dass es den Stoffwechsel und die Insulinproduktion positiv beeinflusst, während das Coenzym Q10 eine verjüngende Wirkung haben soll. Brokkoli sollten Sie möglichst frisch und vor allem sehr schonend zubereiten. Wir empfehlen, ein Röschen pro Person roh zu belassen und direkt vor der gekochten Mahlzeit gut zu kauen. So kommen Sie nämlich in den Genuss der Enzyme, die beim Kochprozess zerstört werden. Diese sind notwendig, damit die Nährstoffe – u.a. das Sulforaphan – im Brokkoli freigesetzt werden.

Im Oktober erhalten Sie außerdem aus der Region folgende Gemüsesorten: Auberginen, Blumenkohl, grüne Bohnen, Butterrüben, Champignons, Fenchel, Gurke, Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbis, Lauch, Frühlingszwiebeln, Mais, Mangold, Karotten, Paprika, Pastinaken, Radieschen, Rosenkohl, Rote Bete, Rotkohl, Schwarzwurzeln, Spinat, Staudensellerie, Steckrüben, Tomaten, Topinambur, Weißkohl, Wirsing, Zucchini, Zwiebeln

Oktober: Regionales Obst

Weintrauben glänzen mit einer Vielzahl gesunder Inhaltsstoffe. Da sind beispielsweise zwei sekundäre Pflanzenstoffe namens Resveratrol und oligomere Procyanidine (OPC). Sie senken den Cholesterinspiegel, stärken Herz und Kreislauf und beugen zahlreichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, indem sie die Durchblutung fördern und damit zur Gefäßgesundheit beitragen. Resveratrol wirkt zudem stark antioxidativ, fördert die Elastizität der Haut und liefert damit einen guten Anti-Aging-Effekt. OPC hat eine wichtige Bedeutung beim Zellschutz und unterstützt den Körper bei der Aufnahme der Vitamine C und E. Diese sind ebenfalls in Weintrauben enthalten, genauso wie B-Vitamine und zahlreiche Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Phosphor und Eisen. Weintrauben haben eine gute entschlackende Wirkung, wobei dieser Prozess von den enthaltenen Fruchtsäuren unterstützt. Außerdem sind die Früchte gute Ballaststoffquellen. Diese wiederum unterstützen die Entschlackung, beschleunigen das Sättigungsgefühl, fördern die Verdauung und reinigen den Körper von innen. Da die Ballaststoffe und die sekundären Pflanzenstoffe hauptsächlich in den Kernen enthalten sind, gelten kernlose Trauben als weniger gesund. Übrigens: Trotz des recht hohen Zuckergehaltes sind Weintrauben keine Dickmacher und deutlich mehr Antioxidantien sind in roten und blauen Traubensorten enthalten. Wir empfehlen, das leckere Obst pur zu verspeisen oder als rohe Zutat ins Müsli, Salate, in den Smoothie oder zu Käse zu geben.

Im Oktober erhalten Sie außerdem aus der Region folgende Obstsorten: Äpfel, Birnen, Holunderbeeren, Quitten, Zwetschgen

Oktober: Regionale Salate

Seine Beinamen Knack- oder Krachsalat hat der Eisbergsalat nicht umsonst. Denn er reagiert wesentlich unempfindlicher auf Wärme und Kälte als andere Blattsalate und bleibt deshalb länger knackig und frisch. Eisbergsalat schmeckt ähnlich wie Kopfsalat, ist aber herzhafter und seine Blätter fleischiger und fester. Auch wenn er weniger Nährstoffe als andere Salatsorten enthält, kann er zumindest mit einem recht beachtlichen Vitamin C-Gehalt aufwarten. Außerdem enthält Eisbergsalat geringe Mengen anderer Vitalstoffe wie Vitamin E und B-Vitamine, Kalium, Kalzium, Phosphor und Chlorid. Beim Kauf von Eisbergsalat achten Sie auf eng anliegende, pralle und frische Blätter und einen festen Salatkopf. Es gibt übrigens verschiedene Sorten – u.a. roten Eisbergsalat oder Crisp-Salat mit gekräuselten Außenblättern. Lagern Sie den Eisbergsalat einfach in einem feuchten Küchentuch oder in Folie im Gemüsefach des Kühlschranks. So ist er gut eine Woche haltbar. Bei der Zubereitung brauchen Sie nicht alle Blätter zu waschen, da kein Schmutz in den geschlossenen Kopf eindringen kann. Eisbergsalat sollten Sie frisch verzehren – zu ihm passen verschiedene Salatsoßen und andere Gemüsesorten. Als Beilage schmeckt er zu Wraps, Burgern, Sandwich und Steaks. Zudem bietet er sich als eine lange frisch bleibende grüne Dekoration auf Speisen und Buffets an.

Im Oktober erhalten Sie außerdem aus der Region folgende Salatsorten: Chicoree, Eichblattsalat, Endiviensalat, Feldsalat, Kopfsalat, Lollo Rosso, Portulak, Radicchio, Rucola

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