Mayr-Kur nach ärztlicher Anleitung und Plan

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F.X.Mayr-Therapie statt Dickdarmentfernung

Ein interessanter Fall aus der Mayr-Praxis: Nach einer jahrelangen Leidensgeschichte mit zahlreichen aufwändigen Untersuchungen, bei denen nichts herauskam, wird einem Mann geraten, sich den Dickdarm entfernen zu lassen. Zum Glück hat er die Untersuchung und Behandlung in einer F.X. Mayr-Ambulanz bevorzugt – mit beeindruckendem und mutmachendem Ergebnis!

Ausgangsposition

Ein 40-jähriger sportlicher, schlanker Patient leidet seit 6 Jahren unter zunehmender Obstipation. Diese chronische Verstopfung äußert sich so, dass er mehrere Tage keinen Stuhlgang hat und dann an einem Tag mindestens 5x explosionsartig Kot ausscheidet. Parallel dazu entwickelte sich ein zunehmend ausgeprägter akneartiger Hautausschlag im Gesicht, welcher bereits Abszesse mit Fistelbildung zeigt. Außerdem leidet der Patient unter zunehmender Müdigkeit und Antriebslosigkeit, was ihn schließlich auch zusätzlich zu den Beschwerden im Bauchraum zur Kündigung seines Jobs bewegt. Nun ist er arbeitslos und hat zu Hause Frau und 2 kleine Kinder.

Behandlung und Untersuchungen

Alle bisher verschriebenen Laxantien (=Abführmittel) halfen nicht. Ein kinesiologischer Test ergab eine Belastung mit Pilzen und Parasiten. Deren Therapie brachte keine Besserung. Ein Urlaub musste abgebrochen werden, da der Patient 2 Wochen lang keinen Stuhlgang hatte. Es wurden Magen- und Darmspiegelung durchgeführt, bei denen eine leichte Gastritis und ein Reizdarm diagnostiziert wurden. Eine Ultraschalluntersuchung und eine Computertomographie (CT) des Bauchraumes blieben ohne Befund. Trotz Gluten freier und Laktose freier Ernährung, der Einnahme von Flohsamen und 4 bis 5 Liter Trinken pro Tag ergab sich keine Besserung.

Der vorläufige Krankheitshöhepunkt

Nach neuerlichen massiven kolikartigen Bauchschmerzen mit lange andauernder Verstopfung wird der Patient von einem Landeskrankenhaus in die Universitätsklinik in Wien überwiesen. Dort rät man ihm zur Einpflanzung von Darm stimulierenden Elektroden und, wenn das nicht hilft, zur Colektomie (vollständige operative Entfernung des Dickdarms). Der Patient verweigert diese Behandlung und verlässt gegen „Revers“ die Klinik. Ein Revers ist ein Verpflichtungsschein, den der Patient unterschreiben muss, wenn er keine Behandlung möchte und auf eigenen Wunsch die Klinik verlässt.

Mayr-Diagnostik

Der Patient besucht daraufhin eine F.X.Mayr Praxis. Die Untersuchung nach F.X.Mayr zeigt einen weichen reizlosen Dickdarm und einen Dünndarm, der auf Druck mit starken Schmerzen reagiert und zudem zu Krämpfen neigt. Da der Patient insgesamt ein eher trockener Typ ist (wenig Schweißproduktion) und vor allem der Dünndarm irritiert ist, steht der Verdacht auf ein Maldigestionssyndrom im Raum. Das bedeutet, dass die Nahrung nicht mehr oder nur unzureichend in resorbierbare Bestandteile aufgespalten werden kann. Ursache sind häufig eines oder mehrere fehlende bzw. defekte Enzyme.

Therapie nach F. X. Mayr

Aufgrund der Diagnose bekommt der Patient pflanzliche Verdauungsenzyme verabreicht. Zusätzlich erhält er Glutamin und Zeolith. Schon vor Beginn der geplanten Mayr-Therapie normalisiert sich der Stuhlgang eindrücklich. Nach einer 2-wöchigen ambulanten Mayr-Therapie funktionieren die Verdauung und die Bewegungsfähigkeit des Darms wieder ganz normal, die Fisteln im Gesicht haben sich bis auf eine geschlossen. Abszesse sind keine mehr sichtbar und der Patient fühlt sich wieder vital, kräftig und ist voll Zuversicht. Nach 1 Monat ist auch die letzte Fistel verheilt. Der Stuhlgang funktioniert normal, der Darm ist reizlos. Allerdings beginnt nach Absetzen der Enzyme bald wieder die Obstipation. Es ist daher davon auszugehen, dass der Patient immer Verdauungsenzyme wird einnehmen müssen.

Interpretation

Insgesamt kann man beobachten, dass Maldigestion durch Enzymmangel zunimmt. Die Gabe von vor allem pflanzlichen Enzymen bewirkt sowohl eine ordnungsgemäße Verdauung in den oberen Darmabschnitten als auch eine Entzündungshemmung. Beides hilft, den Darm zu schonen und zu heilen. Verstopfung ist nicht immer ein Problem des Dickdarms. Vielmehr muss der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung bedacht und der gesamte Bauchraum untersucht werden. Die sensible manuelle Diagnostik nach F.X.Mayr hat in diesem Fall mehr Information gebracht als all die technisch aufwändigeren Methoden. Natürlich ist in einem solchen Fall vor einer selbstbewusst verordneten Mayr-Therapie eine komplette Durchuntersuchung anzuraten, um Sicherheit zu haben, dass keine andere, womöglich bösartige Erkrankung übersehen wird. Die Abszesse mit Fistelbildung im Gesicht waren eindeutig Notentgiftungsventile bei fehlender Entgiftung über den Darm.

Vollständige Genesung

Mit Hilfe einer nur 2-wöchigen milde geführten F.X.Mayr Therapie und der Gabe von pflanzlichen Verdauungsenzymen ist der Patient jetzt schon ½ Jahr lang völlig beschwerdefrei, vital und wieder beruflich aktiv.

(Beitrag von Dr. Alex Witasek, redigiert von der Mayr-Kuren-Redaktion)

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