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Die Verschlackung des Körpers

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Das Gesundheitssystem der westlichen Gesellschaft ist beinahe nicht mehr zu finanzieren, mancherorts steht es vor dem Zusammenbruch: Obwohl Wohlstand und Fortschritt kontinuierlich wachsen, werden die Menschen zunehmend kränker. Aus welchen Gründen? Viele Leiden und Krankheiten haben ihre Wurzel in einer falschen Ernährung, Enteropathie und Verschlackung – eine Folge von Darmträgheit.

Verschlackung – ein Zivilisationsübel

„Wir Modernen, wir Kurzatmigen in jedem Sinne, wir krepieren an übermäßiger Fütterung und sterben an mangelnder Verdauung.” – Friedrich Nietzsche (1844–1900)

Man möchte meinen, dass die Menschheit angesichts neuer Entwicklungen, Forschungen und Erkenntnisse immer gesünder werden – leider ist das Gegenteil der Fall: So stellen die beiden wichtigsten medizinischen Probleme aktuell der rasante Zuwachs von Degenerations- und Zivilisationsleiden sowie die beträchtliche Erhöhung der Risikofaktoren.

Zivilisationsleiden

Medizinische und wissenschaftliche Fortschritte haben zwar zu einer längeren Durchschnittslebenserwartung geführt, jedoch zum Nachteil einer tendenziell schlechteren Lebensqualität während der letzten Lebensjahre: Altersheime sowie Pflegeanstalten sind in der Regel mit leidenden alten Menschen überfüllt, von Lebensfreude und guter Gesundheit fehlt häufig jede Spur.

Risikofaktoren

Auf der anderen Seite hört man gehäuft von scheinbar völlig gesunden, vitalen Personen, die im besten Alter plötzlich sterben: Herzinfarkt, Schlaganfall etc. Der größte Risikofaktor dabei ist die Verkalkung der Arterien und Gefäße – die Todesursache Nr. 1 aller zivilisierten Länder; es folgen hoher Blutdruck, Übergewicht, zu hohe Blutfettwerte usw.

Ursachen

Sowohl die Zunahme von Zivilisationskrankheiten als auch die Erhöhung der Risikofaktoren haben dieselben Ursachen, welche noch immer zu wenig berücksichtigt werden: falsche Ernährung, Enteropathie und Verschlackung.

Verschlackung – was ist das?

Immer wieder hört man von verschiedenen Seiten, dass es im menschlichen Organismus keine Schlacken gibt. Dass es diese allerdings gibt, steht fest: Nicht nur der Erfolg einer Entschlackung – der viele auch von einem Medikamenten(über-)konsum befreit – beweist es. Viele Schulmediziner belächeln die „Verschlackung” dennoch.

Woher kommt der Ausdruck Verschlackung? Was bedeutet er?

Er stammt aus der Technik: Schlacke ist die Bezeichnung für das Abfallprodukt, das entsteht, wenn Steinkohle und Koks verbrannt werden. Interessant ist auch die Erklärung Prof. Pirlets:

„In der naturwissenschaftlichen Medizin hat man viele Begriffe aus unserer erfahrbaren Welt, aus naturhaften und technischen Abläufen auf biologische Phänomene übertragen, um eben diese Phänomene bildhafter und begreifbarer zu machen. Wir sprechen von Entzündung; nie hat es in uns einen Zündfunken gegeben. Kohlenhydrate und Fette werden im Körper ,verbrannt’; nie hat jemand dabei ein Feuer gesehen. So ist auch die Übernahme des Wortes Schlacke in den medizinischen Sprachgebrauch zu verstehen. Man wollte summarisch damit bezeichnen: Die ausscheidungspflichtigen Zwischen- und Endprodukte des Stoffwechsels, die der Körper nicht mehr rechtzeitig weiterschleusen, abbauen und ausscheiden kann.”

Verschlackung im Darm

Alle Reste von Stuhl, die sich im Darm ablagern, anhaften und krustig werden, sind Verschlackungen: Diese führen zu einem verschmutzten Darm und tragen wesentlich zur Selbstvergiftung bei. Diese Ablagerungen können sogar nuss- bis apfelgroß sein. Bei Einläufen und Fastenkuren kommen Schlacken beispielsweise rasch in Form von übelst riechenden, giftigen, alten Kotteilen zum Vorschein.

Als weitere Folge der Darmverschlackung kann der Darm den Stoffwechselprozess nicht mehr genügend entlasten – andere Ausscheidungsorgane übernehmen seine Aufgabe:

  • Nieren: Sie scheiden die zumeist sauren Schlackenstoffe vermehrt mit dem Urin aus.
  • Haut: Mehr Müll wird über Ausdünstungen und Schweiß abgesondert.
  • Lungen: Hier erfolgt eine erhöhte Eliminierung der Giftstoffe durch die Luft beim Ausatmen.

Das führt dazu, dass Urin, Körper- bzw. Hautausdünstungen, Schweiß, Atemluft (Mundgeruch) häufig einen übel riechenden, scharfen bis sogar aashaften Geruch annehmen. Außerdem erfolgt die Ausscheidung von Schadstoffen auch über die Nase (Schleimabgänge), Geschlechtsteile (übel riechende Periodenblutung, Ausfluss) sowie über die Augen (gerötet, verklebt).

Verschlackung im gesamten Körper

Wenn auch andere Ausscheidungsorgane mit ihrer Tätigkeit überfordert sind, kommt es dazu, dass Säuren und Abfälle abgelagert werden: So gelangen sie ins Binde- und Fettgewebe, Kapseln, Sehnen und selten in Anspruch genommene Muskeln. Wird nie eine Entschlackungskur vorgenommen – z.B. gefastet – oder es treten keine „kargen Zeiten” auf, entstehen chronische Erkrankungen, die jedes Organ betreffen können. Alle Zellen und Organe können nicht mehr genügend ernährt werden und ihre Widerstandskraft sowie Leistungsfähigkeiten sinken, z.B.:

  • Herzmuskulatur: Das Risiko von Herzerkrankungen wächst.
  • Skelettmuskulatur: Leistungsfähigkeit sinkt.
  • Gehirn: Nachlassen der intellektuellen Fähigkeiten, auch Gemütsstörungen.
  • Hoden: Vorzeitiges Altern aufgrund schlecht ernährter Hodenzellen.
  • usw.

Ablagerungen von Schlacken und Giftstoffen können sich außerdem folgendermaßen äußern:

  • Arterien: Ablagerungen von Kalk, Cholesterin
  • Augenlinsen: Grauer Star und andere Krankheiten
  • Blut: erhöhte Werte von Fettstoff, Harnsäure, Cholesterin, Hämatokrit
  • Gelenke/Kapseln: Gicht, Arthrose, Versteifungen
  • Haut: unreiner Teint, braune Flecke, Mitesser
  • Herzmuskel: Säureüberlastung, Neigung zu Krämpfen (Coronargefäße), Angina pectoris, Herzinfarkt
  • Innere Organe: Degeneration von Herz, Leber, Nieren
  • Muskel- und Fettgewebe: Aufquellungen, Rheumatismus der Weichteile (Gelosen)
  • Nieren und Galle: Nieren- und Gallensteine
  • Wirbelkörper: Spondylose, Randzackenbildungen
  • Zellgewebe der Unterhaut: Cellulitis, Versulzung
  • Zirbeldrüse: „Hirnsand”

Wer kann verschlacken?

Wer denkt, dass man jedem Verschlackten seine Verschlackung sofort ansieht, liegt falsch: Das Gewicht ist hier nämlich nicht (allein) aussagekräftig. Verschlackung steht aber natürlich in engem Zusammenhang mit der Ernährung, so gilt Folgendes:

Alles, was zu viel gegessen wird, jeder Überschuss an Nahrung, den man dem Organismus zuführt, wird entweder:

  • im Darm zersetzt (es bilden sich Fäulnis- sowie Gärungsgifte – Selbstvergiftung)
  • oder als Fett abgelagert – das führt zu Übergewicht, Fettblütigkeit und Verschlackung.
  • direkt als Schlacke deponiert.

Normalgewichtige

Auch bei vielen, die ein Normalgewicht aufweisen, gibt es Ablagerungen im Darm sowie saure Eiweißstoffe im Gewebe und den Gefäßen – das hat mit dem Gewicht nichts zu tun.

Übergewichtige

Zuerst werden die meisten Nahrungsüberschüsse etc. in Fett umgewandelt und abgelagert, mit der Zeit wird ein übergewichtiger Mensch allerdings auch fettblütig, zahlreiche Risikofaktoren für Erkrankungen steigen, man verschlackt.

Untergewichtige

Auch eine untergewichtige Person kann verschlackt sein: Hier ist meist ein entzündlicher Kotbauch mit gesenktem Magen und Darm sowie eine Stoffwechselschwäche festzustellen. Viele Betroffene können nur sehr wenig der zugeführten Nahrung passend umsetzten und essen – aus Furcht vor einer weitere Gewichtsabnahme – umso mehr, das führt rasch zur Verschlackung.

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