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Die Kurkrise: Was ist das überhaupt?

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Der Verlauf der Mayr-Kur steht stets im Zusammenhang mit dem körperlichen und seelischen Zustand des Einzelnen, seiner Vitalität und seinen Heilkräften. Maßgeblich von Bedeutung für einen reibungslosen Kurverlauf ist aber auch die Einhaltung der Vorschriften. Dennoch kann eine sogenannte Kurkrise auftreten – eine Reaktion auf die Säuberung des Darms bzw. Organismus. Keine Sorge: Es gibt Maßnahmen, die Abhilfe schaffen.

Übliche Anzeichen der Kurkrise

Wer denkt, dass es sich bei der Kurkrise um ein quälendes Hungergefühl handeln könnte, liegt falsch: Das tritt nämlich nur in Ausnahmefällen auf, eigentlich darf es das gar nicht geben – sollte es dennoch dazu kommen, liegt es meist daran, dass nicht ausreichend gekaut und eingespeichelt wurde. In der Regel kann Hungergefühlen oder Durst mit genügend Trinken vorgebeugt werden.

Eine echte Kurkrise äußert sich hingegen mit folgenden Symptomen:

  • Appetitlosigkeit, Ekel vor der Nahrungszufuhr
  • Übelkeit
  • Benommenheit, Schwindel, Müde und Schwäche
  • Schlechte Laune, Gereiztheit
  • Sehstörungen

Auslöser der Kurkrise

Durch die Säuberung des Darms bzw. des gesamten Organismus kann es im Rahmen der Mayr-Kur passieren, dass Zersetzungsprodukte, Giftstoffe, Schlacken etc. ins Blut gelangen bzw. davon aufgesogen werden und sich so durch den Körper bewegen. Dabei handelt es sich um die sogenannte „Rückvergiftung“, deren Symptome sich in der Kurkrise manifestieren. Auch der Verzicht auf gewöhnte Genussmittel (wie Kaffee, Alkohol, Tabak u.ä.) kann zur Kurkirse beitragen.

Dauer der Krise

Meistens setzt die Kurkrise plötzlich ein, sie kann wenige Minuten, bis Stunden, manchmal auch Tage anhalten. Manche halten diese für einen Schwächezustand aufgrund von „Unterernährung” – was jedoch völlig falsch ist: Wird die bisherige Mayr-Diät nämlich fortgeführt, fühlt sich der Betroffene rasch wieder wohl – die „Giftwelle”, die den Körper überrollt hat, ebbt ab, die Giftstoffe sind ausgeschieden.

Erste Hilfe in der Kurkrise

Es gibt einige Maßnahmen, die helfen, eine Krise wirksam zu überwinden bzw. überhaupt zu verhindern, dabei handelt es sich um Folgendes:

Diese Hilfen führen zu einer raschen Ausscheidung der Gifte, bekämpfen die Rückvergiftung und man fühlt sich wieder wohl.

Heilungsschmerzen während der Kurkrise

Möglich ist auch, dass es zu Reaktionen der Organe kommt, die sich als „Heilungsschmerzen” äußern. Darunter versteht man beispielsweise:

  • Schmerzen in diversen Geweben bei Weichteilrheumatismus
  • Anschwellen der Gelenke (falls Leiden der Gelenk vorliegen)
  • Schmerzen in der Gallenblase (falls ein Gallenleiden vorliegt)
  • Schmerzen im Magen, Dünn- oder Dickdarm, v. a. an den Dickdarmecken, (wenn ältere Entzündungen vorliegen)
  • Schmerzen in den Eierstöcken

Dabei ist zu beachten, dass es nur dort zu Organreaktion bzw. Heilungsschmerz kommt, wo ein Leiden vorliegt bzw. etwas nicht gesund ist. Diese Schmerzen können bis zur Gesundung im Rahmen der Mayr-Kur kurzfristig auftreten.

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