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Die richtige Vor- und Nachbereitung einer Kur

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Man muss keine Super-Sportskanone werden, aber Sport unterstüzt die Wirkung einer Mayr-Kur durchaus nachhaltig.

Eine Kur nach der Mayr-Methode kann für sich allein bereits ein einschneidender Faktor sein, denn die vier Heilprinzipien greifen auf unterschiedlichen Levels ein. Doch jede Kur ist nur so gut, wie das Verhalten der Patienten im Vorfeld und besonders danach, denn Kuren können nur die Grundlage zu einem gesünderen, besseren Leben liefern – und in einem solchen Leben spielt Sport eine zentrale Rolle. Der folgende Artikel erklärt nicht nur, wie man sich sportlich auf eine Mayr-Kur vorbereitet, sondern auch, wie man damit dauerhaft die Kur-Vorteile beibehält.

Der Sinn des Ganzen

Warum sollte man eine Kur vor- und nachbereiten? – fragen sich viele. Ganz dieser Frage will sich das erste Kapitel widmen.

Der psychische Faktor

Kampf dem Schweinehund

Aller Anfang ist schwer – sowohl bei Ernährung als auch Sport. Doch die gute Nachricht ist, es wird täglich leichter.

In praktisch jedem Menschen existiert der „innere Schweinehund“. Dieses Fabeltier frisst Motivationen und vor allem hasst es Veränderungen. Es hält uns ebenso von einer gesunderen Ernährungsweise ab, wie es die Motivation für Sport zunichtemacht. Der sprichwörtliche „Kampf gegen den Schweinehund“ ist eine Aufgabe, die Willen und Zeit erfordert – und alleine während einer Kur kann dieser Zeitfaktor zu wenig sein.

Genau weil eine weitere schweinehund’sche Eigenschaft es aber ist, kleinste Veränderungen nicht zu registrieren, kann die Vorbereitung nicht früh genug beginnen. Denn je mehr Tage verbleiben, desto kleiner können die Schritte sein, die man unternehmen muss – und desto geringer bleiben Aufmerksamkeit und Widerstand des Schweinehundes.

Den Willen entfachen

Wer sich für eine Mayr-Kur entschieden hat, der hat bereits den wichtigsten Schritt dazu getan, etwas Grundlegendes zu verändern. Doch die meisten Menschen wissen, dass man sein Leben selten von heute auf morgen ändern kann. Hier lautet der Trick, sich selbst zu motivieren. Man bewegt sich – zunächst nur ein wenig. Und nach ersten „vermuskelkaterten“ Tagen spürt man bereits, wie gut einem diese Bewegung tut. Genau dieses Feuer, das dann brennt, ist der perfekte Motivator nicht nur für die Kur, sondern auch darüber hinaus.

Der physische Faktor

Wer gut schmiert, der gut fährt

Ein Körper, der jahre-, vielleicht jahrzehntelang falsch behandelt wurde, kann wie ein vernachlässigtes Sportauto betrachtet werden. Würde man diesen Wagen ohne Wartung anlassen und ihm kräftig „die Sporen geben“, würden diverse Teile den Dienst quittieren. Ein schlecht auf eine Kur vorbereiteter Körper wird zwar nicht schlappmachen, aber die Umstellung wird ihm deutlich schwerer fallen – und alles, was schwerfällt, wirkt sich negativ auf die Motivation aus.

Jedes Pfund, das man schon im Vorfeld der Kur verliert, ist wahrer Motivations-Supertreibstoff, um sich mental auf das Kommende vorzubereiten.

In direktem Zusammenhang mit der Mayr-Kur steht deshalb die Vorkur, während der man seinen Verdauungsapparat durch eine angepasste Ernährung auf das Kommende einstimmt.
Zwar geht es bei der Kur weniger um Sportliches, aber gerade deshalb sollte man sich in dieser Weise vorbereiten. Denn jeder Körper – ob eingerostet oder sportlich trainiert – benötigt einen Mix aus Beanspruchung und Regeneration. Der Fachmann nennt das Superkompensation. Hinter dem Begriff steckt der Weg, Kreislauf, Gelenken und Muskulatur ein stetes Auf und Ab zwischen Beanspruchung und Ruhephasen aufzuerlegen, damit sie immer leistungsfähiger werden.

Zentraler Punkt eben jener Ruhephasen ist:

  • Die Fähigkeit, auf seinen Körper zu hören
  • ausreichend Schlaf
  • eine angepasste Ernährung

Also genau das, was bei Mayr-Kuren zum Grundgerüst gehört. Wer also schon vorher sportlich beginnt, entschlackt während der Kur nicht nur seinen Körper um des Entschlackens willen, sondern gibt ihm gleichzeitig auch die Ruhe, die er im Rahmen der Superkompensation benötigt – um hinterher gestärkt und fitter neue Trainingsziele erreichen zu können.

Ein dauerhafter Weg zum Erfolg

Schon eine Mayr-Kur für sich hilft dem Körper, sich besser zu fühlen und zu leben. Doch selbst eine intensive ambulante Kur kann nur ein kleiner Ausschnitt sein – für dauerhafte Gesundheit muss man die Lehren weiterleben. Und auch in diesem Rahmen spielt Sport eine unterstützende Rolle.

Es ist kein Hexenwerk – je sportlicher man wird, desto schwieriger hat es Fett, sich überhaupt wieder im Körper anzureichern.

Eine Mayr-Kur dauert summa summarum bis zu acht Wochen. Wer anschließend sportlich weitermacht, nimmt die erlernten Prinzipien mit und wandelt sie in ein dauerhaft besseres Körpergefühl und Gesundheit um. Denn die körperlichen Vorteile des Sports sind so mannigfaltig:

  • Die Lunge kann pro Atemzug mehr Sauerstoff aufnehmen
  • Der Sauerstoff wird besser ins Blut übertragen
  • Das Herz wird gekräftigt und muss für die gleiche Blutmenge seltener schlagen
  • Jede einzelne Körperzelle bekommt mehr Sauerstoff, mehr Energie
  • Die Muskeln werden gestärkt, machen Bewegung einfacher und schützen Knochen und Gelenke besser
  • Die Knochen werden stabiler und weniger bruchgefährdet
  • Die Beweglichkeit wird gesteigert
  • Die überflüssigen Pfunde werden nicht nur verbrannt, sondern durch den veränderten Stoffwechsel auch eine Neuanlagerung erschwert
  • Das Immunsystem wird gekräftigt, die Krankheitsanfälligkeit verringert

Und dass sportliche Betätigung auch gut für Libido und Potenz ist, gibt sogar der Deutsche Olympische Sportbund unumwunden zu. Dadurch wird Sport im Nachgang einer Mayr-Kur mehr als eine Betätigung für sich, sondern verbessert das Körpergefühl und dadurch die Laune und treibt sich somit selbst an.

Sportliche Vorbereitung

Sport und Mayr-Kuren gehen also Hand in Hand. Doch nach dieser Theorie geht es nun nach draußen, um dem Körper vor der Kur erstmals zu zeigen, dass es losgeht.

Grundlagen

Auf zum Doc

Die sportmedizinische Untersuchung hat nur einen Zweck, herauszufinden, welchen Sport man in welcher Dosierung ausüben kann.

Der wirklich erste Weg, bevor man Sport treibt, sollte der Gang zum Hausarzt sein. Denn ein Körper, der lange vernachlässigt wurde, vielleicht mit Bluthochdruck und Übergewicht zu kämpfen hat, darf nicht sofort kopflos belastet werden.

Der Arzt wird einen im Rahmen einer sogenannten sportmedizinischen Untersuchungauf Herz und Nieren prüfen. Dabei ist es wichtig, ihm kein Zipperlein zu verschweigen:

  • Die Knie tun weh?
  • Von Anstrengung bekommt man Sodbrennen?
  • Nach dem Treppensteigen flimmert es vor den Augen?
  • Der Rücken macht Probleme?

Die Nennung solcher Symptome hilft dem Arzt, einen Überblick über den körperlichen Ist-Zustand zu bekommen. Auf dessen Basis wird er einem ein Urteil darüber geben, was an Sport möglich ist und wie weit man gehen sollte. Sprich, Obergrenzen festlegen.

Faktor Krankenkasse

Jede Krankenkasse ist daran interessiert, für die Behandlungskosten ihrer Mitglieder so wenig wie möglich ausgeben zu müssen. Und weil Vorbeugen in den meisten Fällen viel günstiger als Heilung ist, bieten sich hier diverse Möglichkeiten, den Sport vor der Kur von der Kasse finanzieren oder zumindest unterstützen zu lassen.

So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, die Kasse ganz oder teilweise für ein Fitnessstudio bezahlen zu lassen. Und gerade ein solcher organisierter Sport hat mehrere Vorteile, auf die im nächsten Kapitel noch eingegangen wird.

Es wird sportlich

Fitnessstudio

Ein guter Fitness-Coach ist nicht bloß ein „Geräte-Erklärer“, sondern überwacht jede einzelne Übung und ihre korrekte Ausführung.

Wie bereits angekündigt, hat der Beginn eines sportlicheren Lebens im Fitnessstudio einige gewichtige Vorteile, von denen der mit Sicherheit größte ist, dass man sich dort unter der Aufsicht von geschultem Personal bewegt. Über zehn Prozent aller Deutschen, nämlich rund 9,5 Millionen Menschen, haben das bereits erkannt und sind Mitglied in solchen Studios.

Dazu ist es allerdings notwendig, das richtige Studio auszusuchen. „Hopp und Ex“-Studios, die vor allem mit niedrigen Preisen locken, sollten man gänzlich außen vor lassen. Denn diese Unternehmen wenden sich an eine bereits sporterfahrene Klientel, die nur Raum und Geräte braucht – für Menschen, die aufgrund diverser Krankheitsbilder Spezialbetreuung benötigen, ist dort vielfach kein entsprechendes Personal vorhanden. Überdies gibt es auch noch schwarze Schafe, denen es schlichtweg nur ums Geld geht. Um ein unpassendes Fitnessstudio zu erkennen, sollte man deshalb auf die folgenden Punkte achten:

  • sofortiges Drängen auf (langwierige, verklausulierte) Vertragsabschlüsse
  • Verbot des Mitbringens eigener Speisen und Getränke
  • verbraucht wirkende Geräte, viele gesperrt
  • allgemein niedriges Sauberkeits-Niveau
  • keine medizinische Beratung

Wer hingegen für lange Zeit oder gar noch nie Sport getrieben hat und zudem vom Arzt auch keinen allzu blendenden Gesundheitszustand attestiert bekam, sollte sich an solche Studios in seiner Umgebung wenden, die sich auf ihren Webseiten ganz ausdrücklich auf Themen wie

  • Physiotherapie
  • Reha-Sport
  • Vorbeugung

beziehen, die also einen klassischen präventiven und/oder therapeutischen Ansatz haben – vor Höchstleistung und dicken Muskeln.

Zusammen mit der ärztlichen Einschätzung gilt es nun, einen Beratungstermin zu vereinbaren. Während diesem wird mit den Trainern unter Einbeziehung des gesundheitlichen Allgemeinzustandes ein Trainingsplan erstellt – oft ergänzt durch weitere sportliche Tests. Mit diesem Trainingsplan kann man nun loslegen und so unter Einbeziehung all seiner körperlichen Tatsachen und Notwendigkeiten ein auf sich persönlich zugeschnittenes Trainingsprogramm absolvieren, das einem nicht nur eine Grund-Fitness vermittelt, sondern auch die vom Arzt kritisierten „Baustellen“ angeht.

Schwimmen

Wassergymnastik hat weniger mit Schwimmen zu tun als vielmehr, den Auftrieb des Wassers für schonendere Übungen zu verwenden

Wer wirklich sicher schwimmen kann, also sich nicht nur mit Mühe und Not über Wasser hält, der kann ergänzend zum Fitnessstudio oder auch alternativ dazu regelmäßig ein Schwimmbad seiner Wahl besuchen. Denn die Vorteile des Wassers, gerade für Übergewichtige und Menschen, die unter Gelenksproblemen leiden, sind äußerst groß.

Das liegt daran, dass Wasser einem darin schwimmenden Körper durch den Auftrieb eine Gegenkraft zur Erdanziehung entgegensetzt – man könnte also sagen, dass man im Wasser weniger wiegt. Und gerade weil das so ist, lastet auf den Gelenken im Wasser weniger Gewicht – während man gleichzeitig mehr Kraft aufbringen muss, um sich vorwärts zu bewegen, denn Wasser ist dichter als Luft.

Dabei gilt, dass jede körperliche Aktivität im Wasser vorteilhaft ist – solange man nicht an Ausschlusskriterien wie Chlorallergien usw. leidet. Wem vom Arzt keine besonderen Bedürfnisse bescheinigt wurden, kann damit loslegen, dass er im Schwimmerbecken seine Bahnen zieht. Und zwar (ebenfalls mit Hinblick auf die Superkompensation) nach einem gut getakteten Trainingsplan.

Dabei gilt: keine falsche Scheu. Wer übergewichtig ist, wird natürlich Scham dabei empfinden, sich öffentlich in Badebekleidung zu zeigen. Bloß sollte diese Scheu einen nicht davon abhalten, an diesem Zustand etwas zu ändern. Und dass man Wochenenden schon wegen der dann meist übervollen Becken meidet, sollte klar sein. Auch wer nicht ohne weiteres losschwimmen darf, kann dennoch von den Segnungen des Schwimmens profitieren. Denn viele Bäder bieten ebenfalls von Fachleuten geleitete Wassergymnastik-Kurse an. In diesen treffen sich Menschen mit speziellen Bedürfnissen wie etwa Gelenkproblemen zum gemeinsamen Training nach Anleitung.

Wandern – auf geht’s

Unter den vielfältigen Mayr-Kuren gibt es auch die Variante des Fastenwanderns. Bloß gilt hier als Einschränkung, dass man weitestgehend körperlich gesund sein sollte – für gänzlich untrainierte Menschen fällt diese Variante also aus.

Wandern ist nicht minder anstrengend als Joggen – bloß wirkt es nicht so sportlich und begeistert deshalb auch so manchen Sportmuffel.

Aber nicht für Personen, die in Vorbereitung der Kur bereits viele Kilometer auf ihren Füßen abgespult haben. Und eben weil einen Wandern nicht nur auf die Kur vorbereitet, sondern auch die allgemeine Konstitution ebenso positiv beeinflusst, wie sportliches Laufen, ist es ein hervorragender Sport. Doch wie beginnt man mit dem Wandern? Nun, eines sollte man auf jeden Fall nicht tun: Sich einfach Schuhe anziehen und loslaufen. Auch Wandern will vorbereitet werden, denn es ist mehr als bloßes Spazierengehen.

Der richtige Einstieg ins Wandern ist ein Mehrstufenplan und er beginnt mit:

  • Der Auswahl passender Wanderschuhe. Für den Anfang reichen welche aus dem unteren oder mittleren Preissegment. Sie müssen schon im Laden perfekt passen, dürfen nirgendwo drücken. Falls vorhanden immer eine im Geschäft vorhandene Teststrecke in Anspruch nehmen. Tipp: Schuhe eine halbe Nummer größer kaufen, denn beim Laufen dehnen sich die Füße aus.
  • Dem Kauf von Kleidung. Es müssen keine super-duper-teuren Wanderutensilien sein, aber eine leichte Regenjacke sowie bequeme Stoffhosen sind ein Muss. Ein Rucksack für Snacks und den extrem wichtigen Wasservorrat sollte ebenfalls dazugehören.
  • Dem langsamen Einstieg. Auch Wandern beansprucht den Körper ähnlich stark wie andere Ausdauersportarten. Für die ersten Touren sollte man in heimischen Regionen bleiben und nicht mehr als maximal zehn Kilometer einplanen – und zwar so, dass man an jedem Punkt abbrechen kann.

Älteren Menschen sowie solchen mit Knie- und Fußgelenkproblemen sei zudem die Benutzung von Wanderstöcken angeraten. Einfach weil sie es ermöglichen, einen Teil des Körpergewichts von den Beinen auf die Arme zu verlagern.

Der große Vorteil des Wanderns ist Deutschland selbst. Denn unser Land ist geradezu übersät von Wanderwegen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man praktisch überall vor der eigenen Haustüre welche findet, sondern auch, dass man sich nicht großartig mit Karte und Kompass herumplagen muss – die meisten Wege sind aufwendig beschildert. Und gerade weil das Wandern so vielfältig ist wie wenige andere Sportarten, ist es nicht nur die perfekte sportliche Vorbereitung auf eine Mayr-Kur, sondern auch ebenso gut zur Nachbereitung sowie einem generell sportlichen Leben geeignet – auch, weil sich kaum eine andere Disziplin so wenig „sportlich anfühlt“ weil der Genuss der Natur, der Blick in die Landschaft so in den Vordergrund treten. Das macht Wandern übrigens auch ganz nüchtern betrachtet zu einem sehr effektiven Stresskiller.

Sportliche Nachbereitung

Vor- und Hauptkur sowie die möglicherweise eintretende Kurkrise gut überstanden, den Körper entschlackt, einige schöne Pfunde verloren und ein richtig gutes Körpergefühl – jetzt ist es an der Zeit, sich nicht wieder schleifen zu lassen und durch Sport dieses Hoch auszudehnen.

Am Ball bleiben

Ernährung

Bio und Gemüse sind einer der Grundbausteine der Mayr-Ernährung – und diese kann man auch bestens im eigenen Garten fabrizieren.

Wer nach einer Mayr-Kur sofort beim nächsten Schnellrestaurant anhält, hätte sich, überspitzt gesagt, die Anstrengungen schenken können. Denn um einen langfristigen Erfolg zu generieren, ist es wichtig, auch nach der eigentlichen Kur die Ernährung nicht wieder in alte, falsche Muster zurückfallen zu lassen. Das bedeutet:

  • viel Frischkost
  • wenig vorfabrizierte Mahlzeiten
  • vermeiden von Zwischenmahlzeiten
  • wenig saure Gifte
  • schonende Zubereitung.

Wer sich so ernährt, nimmt nicht nur die Kur-Vorteile mit auf den weiteren Lebensweg, sondern gibt auch seinem Körper alle Nährstoffe, die er für ein nun sportlicheres Dasein benötigt.

Wandern – weiter geht’s

Was bei der Vorbereitung schon eine sportlich sehr gute Maßnahme war, wird sich auch in der Nachbereitung der Kur bewähren. Allerdings darf man es nun ein wenig professioneller angehen. Denn von nun an wird man sich viel mehr in der Natur bewegen, da ist es nötig, auch die Wander-Ausrüstung entsprechend zu ergänzen.

  • Sofern man es nicht schon beim Erstkauf tat, sollte man sich jetzt nach einem Paar wirklich hochwertiger Marken-Wanderstiefel umsehen. Dabei gelten die gleichen Kaufkriterien. Aber Achtung: Solche teuren Schuhe, die leicht 200 und mehr Euro kosten, benötigen nicht nur ein fachgerechtes Einlaufen, sondern auch die richtige Pflege.
Hochwertige Wanderstiefel sind immer mindestens knöchelhoch – und leider meist teuer. Dafür halten sie bei guter Pflege auch viele Jahre.
  • Normale Socken fördern Fußschweiß und somit Blasen. Diese sollten jetzt in die Schublade verbannt und durch spezielle Wandersocken ohne Nähte ersetzt werden. Bitte auch darauf achten, die Socken nach dem Waschen jedes Mal über Nacht in klarem Wasser einzulegen, um alle Weichspüler-Reste auszuwaschen – das Zeug weicht nämlich auch Haut auf und fördert Blasen.
  • Die gesamte Bekleidung sollte nun vollständig aufs Wandern ausgelegt sein. Das fängt bei bequemen, nicht zu engen dedizierten Wanderhosen an und endet bei Soft- und Hardshelljacken, die einem das Wandern auch noch im miesesten Wetter ermöglichen.
  • Wer regelmäßig mindestens einmal pro Woche eine große Wanderung jenseits der zehn Kilometer unternimmt, kann nun auch darüber nachdenken, dieses sportliche Hobby in seine Urlaubsplanung mit einzubeziehen – Wanderurlaube gibt es ebenfalls wie Sand am Meer und sie ermöglichen zudem auch, in gänzlich neuen Regionen die Schönheit der Landschaft und das körperliche Wohlbefinden zu genießen.

    Auf den Drahtesel

    Wandern hat den naturgemäßen Nachteil, dass man zwar viel Fitness bekommt, aber auch die Distanzen für manche Geschmäcker viel zu gering sind. Das lässt sich abändern und zwar auf dem guten alten Fahrrad. Gleichzeitig hat man hier auch den Vorteil, einen zu den eigenen Neigungen passendes Gefährt zu erwerben:

    • Für wen Fitness an erster Stelle steht, hat kaum eine Alternative zum Rennrad.
    • Wer Action möchte und an keinen Weg gebunden sein will, braucht ein Mountainbike.
    • Wer die landschaftliche Schönheit genießen und „einfach nur radeln“ möchte, wird mit einem Tourenfahrrad am glücklichsten.
    Auch wenn Mountainbikes fürs Gelände konzipiert wurden, lassen sich damit auch Touren auf festen Wegen genießen.

    Allerdings muss man beim Einstieg in den Radsport noch mehr Zeit für eine gute Vorbereitung veranschlagen – denn qualitativ hochwertige Räder kosten schnell hohe drei- bis vierstellige Summen. Wenn man da mangels Vorbereitung einen Fehlkauf tätigt, tut das nicht nur weh, sondern demoliert auch ganz nachhaltig die Motivation und somit den eingeschlagenen Weg der besseren Gesundheit.

    Keine Panik sollte man indes haben, wenn man vielleicht seit sehr geraumer Zeit nicht mehr auf zwei Rädern unterwegs war – auch ältere Menschen können das Radfahren äußerst erfolgreich wieder-erlernen.

    Die Vorteile des Fahrradfahrens liegen dabei auf der Hand. Denn auch hier muss der Körper sich zwar anstrengen, um sich, das Fahrrad und die Ausrüstung fortzubewegen – aber es liegt eben ähnlich wie beim Schwimmen nicht die gesamte Last auf den Gelenken des unteren Bewegungsapparates, sondern ein Großteil wird vom Po beziehungsweise Armen und Schultern abgefedert. Das verteilt die Last nicht nur, sondern macht Radeln auch zu einem sehr schonenden Sport – der auch etwas für Menschen ist, die gerade aus Gründen der demolierten Gelenke nicht zum Wandern kommen.

    Im Verein ist Sport…

    … am schönsten – so sagt es zumindest der Volksmund. Und gerade durch die neugewonnene Fitness nach einer Mayr-Kur kann das auch der erste Schritt sein, sich in einem Club um die weitere körperliche Fitness zu kümmern. Dabei hat das den Vorteil, dass es das „typisch deutsche“ Vereinswesen es einem ermöglicht, so kreativ wie nur denkbar bei der Wahl des Sports zu sein:

    • Wer es ganz klassisch mag, tritt einem Fuß-, Basket-, oder Handballverein bei – die meisten Ortsvereine haben dem Lebensalter entsprechende Strukturen, sodass man sich immer innerhalb von Mitspielern seines eigenen Altersbereichs bewegt.
    • Wer im Team sein, aber für sich alleine antreten möchte, wählt Sportarten wie Turnen, Kampfsport oder Tennis/Badminton.
    • Wer mit einem einzelnen Partner zusammen Sport treiben möchte, ist bei Paartanz, Fechten, Eiskunstlauf und Golf gut aufgehoben.
    • Wer es ein wenig exotischer und/oder „robust“ mag, findet in Sportarten wie Rugby, Paintball, Rafting oder Inline-Hockey genügend Alternativen.

    Die Vorteile all dieser Sportarten, für die es deutschlandweit Vereine gibt, liegen auf der Hand: Man hat feste Termine, feste Matches und so funktionieren typische, demotivierende Ausreden (siehe „innerer Schweinehund“) sehr viel schlechter. Außerdem macht der Kontakt zur Gruppe mehr Spaß, als sich nur alleine zu betätigen – abgesehen davon, dass sich dadurch auch unzählige Möglichkeiten finden, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

    Philosophie

    Auch Tanzen ist ein schweißtreibender Sport – und als solcher nicht nur gut für Paare geeignet, sondern auch ein Gute-Laune-Bringer.

    Für jeden Teilnehmer stellt eine Mayr-Kur ein mehr oder weniger – positiv – einschneidendes Erlebnis dar. Viele bezeichnen es gar als „Augen öffnend“ und treffen damit ziemlich ins Schwarze. Doch damit das kein einmaliges Unterfangen bleibt, muss man von nun auch seine eigene Mentalität immer wieder prüfen und gegebenenfalls nachschärfen. Das beginnt damit, dass man sich nun nicht mehr so von den fragwürdigen Praktiken der Ernährungsindustrie vereinnahmen lässt und endet längst nicht damit, generell der eigenen Gesundheit ein größeres Augenmaß zuteilwerden zu lassen.

    Was FX Mayr erdacht hat, ist mehr als nur eine weitere Diätform, sondern in seiner Gesamtheit ein Mittel zu einem gesünderen, besseren Leben. Dies zu verinnerlichen und zu leben, ist ebenso eine Daueraufgabe wie seinen Körper durch Sport fit und gesund zu halten.

    Zusammenfassung und Fazit

    Auch wenn eine Mayr-Kur schon für sich alleine dem Körper viel Gutes tun kann, so wird sie doch erst dadurch richtig effektiv, dass man Sport betreibt. Nicht nur, um schon von vornherein mit einer gewissen Grundfitness in die Kur zu gehen, sondern vor allem, damit man das Gelernte und Erreichte multiplizieren kann. Dies, um so zu einem dauerhaft verbessernden Leben zu kommen, in dem Gesundheit, Ernährung und Sport eine Symbiose eingehen und den Ausführenden zu einem zufriedeneren Ich verhelfen.

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