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Kleine Energiekraftwerke für Ihre Vitalität: Mitochondrien

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In fast jeder unserer Körperzellen finden sich Mitochondrien. Sie leisten eine beeindruckende Arbeit und sind äußerst wichtig für Vitalität, Wohlgefühl und Gesundheit. Um die kleinen Energiekraftwerke in Schwung zu halten, können Sie selbst allerhand dafür tun – von Ernährung über Sport bis hin zum Meiden von allem, was den Mitochondrien schaden kann. Und die Mayr-Kur liefert dabei eine wertvolle Unterstützung.

Was sind Mitochondrien?

Im Altgriechischen bedeutet mitos „Faden“ und chondrion „Körnchen“. Das beschreibt die Form eines Mitochondriums (Mehrzahl = Mitochondrien), denn es ist entweder faden- oder kugelförmig. Ausgenommen die roten Blutkörperchen verfügt jede unserer Körperzellen über Mitochondrien – in den meisten Zellen sind es weit über 1.500 dieser kleinen Energiekraftwerke, die häufig komplexe Netzwerke bilden. Ein Mitochondrium hat einen Durchmesser zwischen 0,5 und 2,0 µm.

Wie viel Mitochondrien in einer Zelle enthalten sind, richtet sich hauptsächlich nach deren Aufgaben. Grundsätzlich gilt: Je mehr Energiebedarf eine Körperzelle hat, desto höher die Mitochondrienanzahl. Beispielsweise finden sich in Muskelzellen bis zu 5.000 Mitochondrien, in einer Herzmuskelzelle sogar mehr als 20.000 und in den weiblichen Eizellen – als Spitzenreiter – bis zu 120.000 der kleinen Powerteilchen.

Damit die Mitochondrien ihre Arbeit verrichten können, nutzen sie als Brennstoff in erster Linie die Abbauprodukte von Fetten und Kohlenhydraten. Da dies alleine noch nicht ausreicht, werden dafür noch Sauerstoff sowie verschiedene Mikronährstoffe benötigt. Zu letzteren zählen beispielsweise B-Vitamine, Magnesium sowie das Co-Enzym Q 10.

Aus gutem Grund werden die Mitochondrien als Energiekraftwerk der Zelle bezeichnet. Denn sie sind zu 90 % an der Bildung der Zellenergie beteiligt. Dies geschieht durch die Produktion von ATP (Adenosintriphosphat), das auch als „Energiewährung“ für unseren Körper bezeichnet wird. Und da ATP nicht gespeichert werden kann, muss es rund um die Uhr produziert werden. Dafür benötigen die Körperzellen jede Menge Energie. Wenn man dann noch bedenkt, dass in unseren Zellen rund 800 Trillionen Stoffwechselprozesse pro Sekunde ablaufen und die Mitochondrien an nahezu allen davon beteiligt sind, können Sie sich die immense Bedeutung der kleinen „Energiebündel“ zumindest ansatzweise vorstellen.

Die Funktion der Mitochondrien

Schauen wir uns die Aufgaben der Mitochondrien noch etwas genauer an. Sie produzieren täglich in etwa so viel ATP, wie Ihr Körpergewicht ausmacht. Dabei wird die Energiewährung allerdings hauptsächlich aus dem Muskelgewebe gewonnen, weshalb ein Übergewichtiger also nicht automatisch mehr Energie, weil mehr Gewicht hat.

Wie eine Taschenlampe ohne volle Batterie nicht richtig funktioniert oder Ihr Auto ohne Benzin nicht fährt – so gibt es keinen gesunden Körper ohne gesunden Zellstoffwechsel. Dieser wiederum hängt maßgeblich von gesunden Mitochondrien ab. Anders ausgedrückt: Das ATP ist die Batterie oder das Benzin für unser biologisches System!

Neben der ATP-Produktion sind Mitochondrien an vielen weiteren Prozessen beteiligt, die alle so unauffällig ablaufen, dass wir nie etwas davon bemerken. Deswegen sind aber der Citratzyklus, die Eisen-Schwefel-Cluster-Bildung, der entgiftende Harnstoffzyklus in der Leber, die Einlagerung von Calciumionen in den Zellen oder der zelleigene Fettsäureabbau nicht minder wichtig. Mitochondrien

  • sind entscheidend für die Kommunikation der Körperzellen untereinander, wofür die Eisenkonzentration im Körper im Gleichgewicht sein muss
  • sorgen durch die Synthetisierung von bestimmten Produkten für den Transport von Insulin und Glucose
  • sind dafür notwendig, dass das Blut zum Herzen und im Herzen selbst fließt
  • regulieren den programmierten Zelltod, die Apoptose, und damit den Abtransport von schädlichem Zellmüll
  • helfen dabei, schwankende Lipid-Werte zu stabilisieren.

Das schädigt die Mitochondrien

Sicherlich ist Ihnen inzwischen deutlich geworden, wie wichtig gesunde Mitochondrien für einen gesunden Körper sind. Der „Mitochondrienpapst“ Dr. Bodo Kuklinski aus Rostock sagt dazu: „Mitochondrien entscheiden über Leben und Tod einer Zelle, über die Wirksamkeit des Immunsystems, die Organfunktion und die Gesundheitsstabilität“. (Erpenbach/Schröder, „Voll fertig: Bin ich nur müde oder schon krank“, Vorwort von Dr. Bodo Kuklinski)

Nun gibt es leider zahlreiche Einflüsse, die die Mitochondrien schädigen und deren Funktion massiv beeinträchtigen können. Dazu zählen:

  • chemische Medikamente wie Beta-Blocker, Bluthochdruckmittel, Statine sowie Schmerzmittel und Antibiotika
  • Nahrungsmittel, die reich an unnatürlichem Nitrat sind
  • Mangel- oder Fehlernährung
  • psychischer, physischer und emotionaler Stress
  • Impfungen
  • Pestizide (z.B. Herbizide, Insektizide etc.)
  • Alkohol und Nikotin
  • extremer Leistungssport und körperliche Überlastung
  • giftige Metalle wie Quecksilber, Blei oder Aluminium
  • Infektionen mit Bakterien, Viren und Parasiten
  • Elektrosmog, Mobilfunkstrahlung (vor allem schnurlose Telefone und W-Lan) sowie Handys
  • mechanische Traumata, z.B. der Halswirbelsäule (HWS)
  • geopathische Störzonen

Gefährlich für die Mitochondrien sind vor allem der oxidative Stress durch freie Radikale und der sogenannte Nitrostress (zu letzterem gibts bald einen ausführlicheren Beitrag). Auch Entzündungen sind „Gift“ für den Körper, wenn dieser bereits geschädigt ist und nicht mehr richtig damit umgehen kann. Denn beim gesunden Menschen mit gesunden Mitochondrien läuft dies alles ohne schlimmere Folgen ab. Doch wer von uns kann schon sagen, dass er allen der o.g. schädlichen Einflüsse dauerhaft „entkommen“ kann. Außerdem liegt laut einer Studie bei den meisten Deutschen ein extremer Mikronährstoffmangel vor.

Schulmedizin sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht

Aus den oben genannten Gründen können die Mitochondrien nicht richtig arbeiten, was zu verschiedensten Erkrankungen führt. Dazu gehören Arteriosklerose mit Herzinfarkt, Demenz, Allergien, Depressionen und Angststörungen, Polyneuropathien, Rheuma, Darmerkrankungen, chronische Hauterkrankungen, Alzheimer oder Parkinson. Auch „Burn out“ sowie das chronische Erschöpfungssyndrom werden von verschiedenen Experten auf eine Mitochondriopathie zurückgeführt. Das bedeutet nichts anderes als: das Leiden der Mitochondrien.

Heute gibt es einen ganzen Medizinzweig aus Ärzten und Heilpraktikern, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. Diese sind sich einig, dass der Mensch vorrangig in den Mitochondrien erkrankt – dass hier also ursächlich viele Beschwerden ausgelöst werden. Ziel der Mitochondrienmediziner ist es, direkt die Ursache zu bekämpfen. Allerdings ist die Erkenntnis, dass geschädigte Mitochondrien die Ursache vieler Beschwerden und Erkrankungen sein können, bisher noch nicht zu vielen Therapeuten durchgedrungen. Die Mitochondrientherapie führt noch weitgehend ein Schattendasein.

Der bereits zitierte Mitochondrien-Experte Dr. Kuklinski sagt dazu: „In der Hochschulmedizin bleiben die Mitochondrien bis heute unbeachtet. Sie sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht und ist fixiert auf evidenzbasierte Therapien, die quasi-juristische Festnagelung des Arztes, kassenkontrolliert Medikamente einzusetzen, die auch wiederum Mitochondrien schädigen können.“ Weiter schreibt er: „Wenn neues Wissen leidgeprüfte Menschen nicht von selbst erreicht, muss es dem medizinischen Laien verständlich angeboten werden. Als mündige Person erhält er dann das Werkzeug zur Selbsthilfe. Schließlich hat jeder ein Recht auf Lebensqualität. Damit fordert er auch seine betreuenden Ärzte zum Umdenken und zum Informieren heraus …“ (Erpenbach/Schröder, „Voll fertig: Bin ich nur müde oder schon krank“, Vorwort von Dr. Bodo Kuklinski)

Anders gesagt: Es geht um Selbstverantwortung und Mitdenken. Wir möchten hier einen kleinen Anteil dazu leisten und Ihnen im Folgenden Tipps geben, wie Sie Ihre kleinen Energiekraftwerke dabei unterstützen, wieder ihre volle Funktion aufzunehmen.

Mayr-Kur zur Stärkung der Mitochondrien

Zuerst sehen wir uns einmal an, inwieweit die Mayr-Kur dabei helfen kann, die Mitochondrien zu stärken. Die Darmsanierung ist ein wichtiges Fundament der Mitochondrienmedizin und auch ein entscheidendes Ziel der Mayr-Kur. Denn bei einer geschädigten Darmflora neigt der Körper verstärkt zu Entzündungen. Ist Ihr Darm allerdings gesund, werden entzündungsfördernde Gifte bekämpft und die Mitochondrien geschützt. Zudem sitzt ein Großteil des Immunsystems im Darm und ist dieses stark, kann es besser mit „Angreifern“ wie freien Radikalen & Co. umgehen.

Hinzu kommt, dass Ihr Körper mit einem gesunden Darm viel besser in der Lage ist, Mikronährstoffe aufzunehmen und zu verarbeiten. Diese sind – wie oben beschrieben – wichtiges „Futter“ für die Mitochondrien. Die manuelle Bauchbehandlung, Einläufe, Gabe von Bittersalz und ähnliche Maßnahmen fördern die Darmsanierung während der Mayr-Kur. Auch die Entgiftung hilft den Mitochondrien und wird in der Mayr-Kur praktiziert – ob mit Leberwickeln, basischen Bädern oder ähnlichem.

Hilfreich für die Mitochondrien dürfte auch die Gabe von Basenpulver sein, das dem Körper zumindest einige der wichtigen Mikronährstoffe zuführt. Auch die empfohlene Ernährung während und vor allem nach der Mayr-Kur ist ein wichtiger Punkt. Es geht dabei um viele frische, natürliche Lebensmittel aus – wie von vielen Mayr-Ärzten empfohlen – Bio-Produktion. Letzteres verhindert u.a. die Aufnahme von Pestiziden und Nitraten aus der Nahrung.

Kurzzeitiges Fasten soll ebenfalls dabei helfen, die Mitochondrien zu stärken. Auch dies ist bekanntermaßen Bestandteil einer Mayr-Kur – wobei es hier verschiedene Varianten gibt wie Teefasten, Milch-Semmel-Diät, Basenfasten oder milde Ableitungsdiät. Die während einer Mayr-Kur empfohlenen Entspannungsphasen sorgen dafür, dass der Körper sich erholt und Stress abgebaut wird, was Ihren Energiekraftwerken ebenfalls gut tut.

Um die Anzahl gesunder Mitochrondien zu erhöhen, wird zudem moderater Ausdauersport empfohlen. Viele Mayr-Kliniken bieten verschiedene Bewegungsprogramme an und auch zuhause können Sie sich sportlich betätigen. Von Mitochondrienmedizinern wird allerdings darauf hingewiesen, dass man erst zwei Stunden nach dem Sport Kohlenhydrate verzehren sollte. Denn nach der Bewegung, wenn der Körper noch im Trainingszustand ist, werden weiterhin Mitochondrien gebildet. Dieser Prozess wird laut den Experten durch eine zu schnelle Kohlenhydrataufnahme beendet.

Diese Mikronährstoffe stärken die Mitrochondrien

Ein Hauptzweig der Mitochondrienmedizin besteht in der Mikronährstofftherapie. Dabei werden u.a. folgende Nährstoffe empfohlen:

Für den Energiestoffwechsel:

  • B-Vitamine
  • Magnesium
  • Aminosäuren
  • L-Carnitin
  • alpha-Liponsäure
  • Ubiquinol

Zur Stärkung der Zellmembran:

  • Vitamin E
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Phospholipide

Bekämpfung freier Radikale (Antioxidantien) und zur Entgiftung:

  • Vitamin B12
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Vitamin D3
  • L-Carnitin
  • Glutathion
  • Ubiquinol

Für Zellstoffwechsel und Enzymfunktion:

  • Chrom
  • Kupfer
  • Mangan
  • Selen
  • Zink

Wie können die Mitochondrien regeneriert werden?

Hier finden Sie noch einmal die wichtigsten Maßnahmen zur Unterstützung der Mitochondrienregeneration, wobei einige der genannten Aspekte auch Bestandteil einer Mayr-Kur sind:

  • Mikronährstofftherapie (ggf. auch mit hochwertigen Nahrungsergänzungen)
  • Darmsanierung bzw. Darmreinigung
  • Entgiftung des Körpers
  • Entzündungen hemmen
  • gezielte Ernährungsumstellung
  • Änderung des Lebensstils
  • Ausleitung von Schwermetallen (z.B. Amalgam)
  • Reduzierung von Elektrosmog und Mobilfunkstrahlung
  • Beseitigung von Infektionen
  • moderater Ausdauersport
  • Heilfasten bzw. intermittierendes Fasten
  • Lichttherapie (Infrarot)
  • Aufenthalt im Freien (z.B. auch in den Bergen)
  • Sauerstofftraining mit Imitation von Höhenluft (IHHT = Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie)
  • ausreichend Schlafen
  • regelmäßig Entspannen

Es gibt Ärzte und Heilpraktiker, die sich auf die Mitochondrientherapie spezialisiert haben und Sie ausführlich über die einzelnen Behandlungsmöglichkeiten beraten können bzw. diese in ihrer Praxis anbieten – hier müssten Sie im Internet suchen oder Ihre Krankenkasse fragen. Auch Literatur gibt es zum Thema, falls Sie tiefer einsteigen wollen.

Fazit

Die Energiekraftwerke in den Zellen sind an fast allen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Deshalb sind gesunde Mitochondrien unabdingbar für allgemeine Gesundheit, Wohlgefühl und Energie. Zur Stärkung der Mitochondrien können Sie unterstützend auch eine Mayr-Kur durchführen, denn viele der in der Mitochondrienmedizin empfohlenen Maßnahmen gehören zum „Mayern“ dazu.

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