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Was versteht man unter Heilfasten?

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Beim Heilfasten handelt es sich um den bewussten, freiwilligen Verzicht auf Nahrungsaufnahme für einen bestimmten Zeitraum – dabei ist Heilfasten allerdings etwas vollständig anderes als Hungern, in der Regel kommt es beim Heilfasten, sofern es richtig durchgeführt wird, nämlich zu keinem Hungergefühl. Es ist eine Kur, die der Reinigung, Entschlackung und Entgiftung dient.

Was ist Fasten wirklich?

Um zu überleben, benötigt der Mensch Nahrung aller vier Aggregatzustände (flüssig, gasförmig, fest, energetisch). Vor allem flüssige, gasförmige und feste Nahrung ist überlebensnotwendig:

  • Ohne Wasser bzw. Flüssigkeit stirbt der Mensch – je nach Klima und körperlicher Belastung – circa nach einer Woche.
  • Ohne Sauerstoff wird man nach zwei Minuten ohnmächtig, nach fünf Minuten ist man tot (Ausnahmen: bei Unterkühlung, z.B. Taucher; oder speziell Trainierte, z.B. Yogis).
  • Ohne feste Nahrung kann auch eine fastengeübte, gesunde Person in der Regel max. sechs Wochen überleben.

Beim Fasten hingegen handelt es sich um einen freiwilligen Verzicht auf Nahrung – das ist etwas anderes als Hungern, ein zwangsweiser Entzug von Nahrung: Dabei kommt es zu schweren Entgleisungen des Stoffwechsels und mitunter bereits nach drei Wochen zum Tod. Studien zeigen, dass ein bewusster Nahrungsverzicht außerdem nicht zu einem enormen Anstieg von Stresshormonen (Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol, Melantonin) führt – sogar das Gegenteil ist der Fall: nämlich eine Reduktion. Das belegt die große Rolle, die der Geist bei allen Lebensvorgängen spielt. Aus diesem Grund wirkt bewusstes, freiwilliges Heilfasten auch reinigend, regenerierend und positiv auf Körper, Geist und Seele.

Tradition des (Heil-)Fastens

„Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht.“ – Matthäus 6,16–18

Seit jeher bestand das Ziel des Fastens in einer Reinigung des Körpers, einer inneren Läuterung sowie spirituellen Erneuerung – möglich ist das allerdings nur, wenn das Fasten freiwillig und mit Freude durchgeführt wird. So weiß man, dass Buddha 50 Tage, Mose am Berg Horeb 40 Tage gefastet haben. Auch Propheten, wie z.B. Elia in der Wüste, kannten die Fastentradition, seit Jesus ist es fester Bestandteil des Christentums. Überlieferungen finden sich auch bei den Germanen, Spartanern und Persern. Bereits Ärzte der Antike, wie Hippokrates und Maimonides, verordneten Fasten als Heilmittel.

Heilfasten – das biologische Sparprogramm

Aufgrund einer falschen Ernährung, zu viel Essen, Umweltgiften und einer generellen Übermüdung wird das Verdauungssystem geschwächt und träge – trotz einem Überangebot an Nahrung kann es zu einem Mangel an Vitalstoffen kommen, da der Darm diese nicht genügend aufnehmen bzw. verarbeiten kann. Zudem vermindert sich die Ausscheidungsfähigkeit in Bezug auf Stoffwechselgifte.

Setzt man den Körper sozusagen auf Sparflamme, indem für einen bestimmten Zeitraum die Nahrungszufuhr gestoppt oder eingeschränkt wird, führt dies zu regenerierenden Vorgängen im Körper: Während des Heilfastens befreit sich der Organismus von allem, was ihm schadet:

  • So werden Schlacken und Giftstoffe ausgeschieden,
  • Blockaden sowie Stauungen auf allen Ebenen aufgelöst.
  • Diverse chronische Gesundheitsprobleme können durch regelmäßiges Heilfasten gelindert oder überhaupt geheilt werden.
  • Es erfolgt eine Mobilisierung der körpereigenen Abwehrkräfte und führt zu einem
  • ordentlichen Energie-Schwung.

Heilfasten erhöht zudem die geistige Leistungsfähigkeit und sorgt – falls richtig durchgeführt – für eine gute Laune und mehr Wohlbefinden.

Positive Aspekte von Heilfasten

Heilfasten bewirkt auch automatisch ein Innehalten und Zuhören, man nimmt Abstand vom hektischen Alltag. Jeder, der vorbeugend etwas für seine körperliche und geistige Gesundheit tun möchte, sollte regelmäßige Heilfasten-Kuren einplanen. Zudem bietet es eine optimale Möglichkeit, generell auf eine gesunde Ernährung umzustellen – das ist nämlich die beste Garantie dafür, dass ein gerade entgifteter und entschlackter Körper nicht wieder mit Schadstoffen belastet wird.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Heilfasten sorgt für eine gründliche Entgiftung der Zellen und des Gewebes und bildet damit die ideale Voraussetzung für eine Regeneration des gesamten Körpers. Dabei werden die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert und es kommt zu einer Mobilisierung der Abwehrkräfte gegen Krankheiten. Mit Heilfasten können z.B. folgende Leiden bekämpft werden:

Gicht, hohes Cholesterin, Harnsäureüberschuss, Blutdruckbelastungen, Durchblutungsstörungen, Schweißausbrüche, Diabetes Typ II, Gewichtsprobleme, Alltagsstress, Nervosität, Vergiftung, Herzbeschwerden, Immunschwäche, allgemeine Müdigkeit, Verkalkung, Übermaß an Nikotin und Alkohol, Schlafstörungen, Darmträgheit, Kreislaufschwäche, Rheumatismus, Stoffwechselstörungen, Kopfschmerzen, Arthritis.

Verschiedene Heilfasten-Methoden

„Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente!” – Hippokrates (460–370 v. Chr.)

Im Laufe der Zeit haben verschiedene Ärzte, Gelehrte und Ernährungsberater diverse Heilfasten-Formen entwickelt. Zu den bekanntesten zählen folgende:

Wichtig bei allen Fasten-Formen ist, dass viel getrunken wird und der Darm gründlich gesäubert wird, im Zusammenhang damit werden zusätzlich Darmeinläufe oder die Einnahme von Bittersalz/Glaubersalz verordnet.

Auch der Ablauf ist bei allen Fasten-Kuren in der Regel derselbe:

  • Entlastungstage: Diese stimmen körperlich und geistig schrittweise auf die Fastenkur ein.
  • Vollfastentage
  • Aufbautage (auch Fastenbrechen genannt): Es erfolgt eine Rückführung zur gesunden Alltagskost.
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