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16 Geheimtipps zum Abnehmen

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Warum nehme ich nicht ab? Diese Frage stellen sich viele, deren Ziel es ist, endlich schlanker zu werden. Immerhin zeigt eine Umfrage, dass mehr als die Hälfte der Deutschen gerne abspecken möchte. Allerdings wollen nur erschreckend geringe 5 Prozent dazu ihre Ernährung dauerhaft umstellen. Vielmehr greifen die Abnehmwilligen zu Maßnahmen, mit denen sie gar nichts oder sogar das Gegenteil erreichen werden, wie beispielsweise die berühmte „Friss-die-Hälfte-Diät“ (FDH) oder das Einnehmen von bestimmten Mittelchen.

Das liegt zum einen vermutlich an der Einstellung der Menschen, die statt eine Mayr-Kur mit dazugehöriger Ernährungsumstellung durchzuführen lieber zu bequemeren Methoden greifen. Außerdem gibt es immer noch falsche Informationen zum Thema Abnehmen. Denn die Vorgänge im Körper sind wesentlich komplexer, als viele annehmen. Eine Radikaldiät oder FDH können da oft die gegenteilige Wirkung haben. Durch Fehlverhalten bei einer Diät oder Fastenkur führen Menschen ihrem Körper zu wenig Nährstoffe zu, schaden ihrer Gesundheit und bauen sogar noch mehr Gewicht und Fettpölsterchen auf.

Wir haben einmal die 16 wichtigsten Irrtümer, Fehler und Hemmnisse in Sachen Abnehmen für Sie zusammengetragen. Wir nennen sie „Geheimtipps“, weil wir denken, dass einer oder sogar mehrere dieser Aspekte ein Grund dafür sein könnten, warum Sie nicht abnehmen.

1 | Hungern lohnt nicht

Ein paar Tage hungern und für immer schlank? Das funktioniert nicht! Vielmehr führt das zum berüchtigten Jojo-Effekt, den wir Ihnen im Teil 1 unserer kleinen Abnehmserie beschrieben haben. Als Kaloriengrenze, unter die man nicht gehen sollte, werden allgemein 1.200 Kalorien täglich genannt. Doch auch hier heißt es aufpassen,
denn …

2 | Kalorie ist nicht gleich Kalorie

Es gibt durchaus „Essbares“, das wenig Kalorien liefert – aber auch keinerlei Wert für Ihren Körper hat. Sicherlich stimmen Sie mit uns überein, dass wertvolle Lebensmittel kalorienarm sein und satt machen, aber auch dem Stoffwechsel helfen und zahlreiche Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe & Co. liefern sollten. Nur dann laufen alle Körperfunktionen natürlich ab, wozu auch der Fettabbau gehört. Auch eine gesunde Darmflora wird damit gefördert – warum das wichtig ist, dazu später mehr. Statt Kalorienzählen gilt es zu beachten, dass bestimmte Nahrungsmittel zu einer hohen Zuckerausschüttung und in der Folge zu einem hohen Insulinspiegel führen. Insulin wiederum verhindert den Fettabbau und fördert sogar die Einlagerung von Fett. Besser ist, die Mahlzeiten sinnvoll zusammenzustellen – aus gesunden Fetten, komplexen Kohlenhydraten, viel pflanzlichem Eiweiß und Ballaststoffen – gerade letztere haben einen hohen Einfluss auf die Gewichtsabnahme.

3 | Essen Sie ausreichend Ballaststoffe

Tatsächlich kann Übergewicht durch einen Mangel an Ballaststoffen hervorgerufen werden. Diese bringen die Darmperistaltik in Schwung, was einer Verstopfung entgegenwirkt. Das ist gut so, denn ein träger Darm lässt auch das Gewicht in die Höhe schnellen. Gleichzeitig  verhindert ein hoher Ballaststoffanteil in der Nahrung, dass zu viel Glukose auf einmal ins Blut gelangt. Ein Glukoseüberschuss wird nämlich in Fett umgewandelt und als solches im Körper abgespeichert – keine gute Voraussetzung fürs Abnehmen. Ballaststoffe sorgen außerdem dafür, dass vom Körper weniger Fett aus der Nahrung aufgenommen wird, indem sie fettverdauende Enzyme hemmen. Nicht zuletzt ist ballaststoffreiche Nahrung angenehm sättigend.

4 | Es gibt gute und böse Kohlenhydrate

Vielleicht haben Sie sich gefragt, warum wir in Punkt 2 auch Kohlenhydrate für eine sinnvolle Ernährung genannt haben. Wichtig ist dabei das kleine Wörtchen „komplex“. Auch wenn viele Menschen auf die sogenannte Low Carb Ernährung (kohlenhydratarm) schwören, kann dies durchaus missverständlich sein und sogar der Gesundheit und Figur schaden. Beispielsweise werden teilweise riesige Mengen Fleisch verzehrt – das kann nicht gesund sein. Gleichzeitig wird von vielen Low Carb Vertretern eine tägliche Fettmenge von bis zu 70 % der aufgenommenen Nahrung empfohlen und dann ist dabei auch noch häufig von gesättigten Fetten die Rede – ungesünder geht’s kaum. Lesen Sie dazu den Beitrag Gesunde Fette in der mayrschen Ernährung. Low Carb bedeutet also nicht automatisch gesund, denn es sagt überhaupt nichts darüber aus, welche Kohlenhydrate Sie weglassen sollten. Die komplexe Variante, wie sie beispielsweise in Salaten und Gemüse vorkommt, ist nämlich ein ganz anderes, sprich wertvolleres Kaliber als isolierte Kohlenhydrate, wie sie beispielsweise in Weißmehl oder Industriezucker enthalten sind. Also wenn schon Low Carb, lassen Sie bitte die ungesunden Kohlenhydrate weg.

5 | Fette können Ihnen beim Abnehmen helfen

Um noch einmal auf die Fette zurückzukommen: Es kommt immer auf die Qualität an. So sind manche Fette gesünder als andere und es kommt auf das Mengenverhältnis in der Nahrung an. Außerdem sind isolierte Fette alles andere als sinnvoll und Sie sollten „ganze“ Lebensmittel bevorzugen wie beispielsweise Gemüse und grüne Blätter. Hier ist zwar wenig Fett enthalten, dafür aber in seiner natürlichen Form. Das trägt einerseits dazu bei, dass Sie wenige Kalorien zu sich nehmen. Andererseits werden eben auch diese natürlichen Fette für einen funktionierenden Stoffwechsel benötigt. Ist dieser gedrosselt, werden weniger Fettdepots in Ihrem Körper abgebaut und das Abnehmen verläuft teilweise bedeutend schleppender.

Weitere Infos zum Thema “Fette” finden Sie auch hier:

6 | Enzymmangel verhindert Gewichtsabnahme

Wir sprachen eingangs von den komplexen Vorgängen im Körper. Ein Aspekt dabei ist, dass der Körper für eine gesunde Verdauung Enzyme benötigt. Zwar bildet er selber Verdauungsenzyme. Doch können die Lebensmittel wesentlich besser verdaut und verwertet werden, wenn sie enzymatisch aktiv sind. Das sind beispielsweise frisches Gemüse, Obst, grüne Blätter, Sprossen und Nüssen. Fast völlig frei von Enzymen dagegen sind jegliche verarbeitete, industriell hergestellte und zuckerhaltige Nahrungsmittel, solche mit chemischen Zusatzstoffen usw. Diese führen dann auch automatisch zu einer schnelleren und stärkeren Gewichtszunahme als enzymreiche Nahrung.

7 | Meiden Sie unbedingt Glutamat

Gegen die Fertignahrung spricht zudem, dass sie heutzutage fast immer mit Glutamat „gewürzt“ ist. Dieser Geschmacksverstärker steigert den Appetit und sorgt damit für eine immer größere Zahl an übergewichtigen Menschen – da sind sich mittlerweile auch Wissenschaftler sicher. Das liegt daran, dass Glutamat das Sättigungsgefühl im Gehirn lahm legt. Zudem unterdrückt es ein Hormon, das an der Fettverbrennung beteiligt ist. Wir helfen Ihnen gerne dabei, Fertiggerichte künftig zu meiden. Wenn Sie den Beitrag Fertignahrung: künstlich, ungesund, giftig gelesen haben, werden Sie keinerlei Lust mehr darauf verspüren …

8 | Lebensmittelallergien verhindern das Abnehmen

Wissen Sie, ob Sie jedes Lebensmittel gut vertragen? Viele merken nämlich gar nicht, dass sie unter einer Lebensmittelallergie oder -unverträglichkeit leiden. Wenn das über längere Zeit so läuft, werden Entzündungsprozesse im Körper ausgelöst, bei denen ein bestimmtes Protein im Übermaß ausgeschüttet wird. Das bewirkt letztlich, dass Ihnen das Abnehmen enorm erschwert wird. Wenn Sie also auf ein harmloses Lebensmittel verstärkt reagieren, ist Vorsicht angesagt – lassen Sie das Ganze am besten ärztlich abklären. Gleichzeitig kann so eine Reaktion auch durch im Körper vorhandene Gifte (Amalgam, Medikamente, Pestizide etc. aus der Nahrung usw.) verursacht werden. In dem Fall bietet sich eine Darmreinigung an, wie sie auch bei der Mayr-Kur Standard ist. Das macht auch Sinn, wenn Sie sich das Abnehmen allgemein erleichtern wollen, denn so wird Ihr Immunsystem entlastet und Ihr Körper gereinigt.

9 | Gesunde Darmflora unterstützt Traumfigur

Apropos: Nicht nur bei der Mayr-Kur spielt der Darm eine zentrale Rolle. Seine volle Funktionsfähigkeit ist auch fürs Abnehmen enorm wichtig. So weiß man schon lange, dass die Darmflora übergewichtiger Menschen anders zusammengesetzt ist als die Normalgewichtiger. Bei Übergewichtigen sind bestimmte Darmbakterien angesiedelt, die schlanke Menschen in ihrer Darmflora nicht aufweisen. Diese Bakterien sind in der Lage, sogar Ballaststoffe zu verdauen und in Fett umzuwandeln, während Schlanke diese Ballaststoffe einfach über den Stuhl wieder ausscheiden. Aber es gibt Abhilfe – beispielsweise in Form von Probiotika. Das sind fleißige Helferlein, wenn es um eine gesunde Darmflora geht. So zeigte sich in einer Studie, dass die Einnahme eines Probiotikums zusätzlich zur Diät zu doppelt so viel Gewichtsverlust führte.

10 | FDH bringt Ihnen nichts

Wenn Sie nur noch die Hälfte essen als bisher, nehmen Sie anfangs sicherlich ab. Doch der Körper stellt sich sehr schnell auf die Notsituation um und verlangsamt dann einfach seinen Stoffwechsel. Zudem bringt es nichts, von ungesunden Nahrungsmitteln weniger zu essen. Vielmehr sollten Sie mehr gesunde Lebensmittel zu sich nehmen, dann müssen Sie auch die Menge nicht reduzieren – sollten Sie auch gar nicht. Denn wenn der Körper nicht ausreichend Ballaststoffe bekommt, werden Sie hungrig und – wie oben beschrieben – trägt das zudem sogar zur Gewichtszunahme bei. Auch ein zu Wenig an Vitaminen & Co. behindert den Stoffwechsel und damit den Fettabbau. Das Motto lautet also: Umstellung auf eine basenüberschüssige Ernährung, so wie Sie es auch auf jeder modernen Mayr-Kur lernen.

11 | No Go für Pillen & Co.

Absolut fehl am Platze sind künstliche Mittelchen, die Sie beim Gewichtsabbau unterstützen sollen. Diätpillen, Fatburner, Appetitzügler, Kohlenyhdratblocker und wie sie alle heißen, helfen höchstens kurzfristig. Denn nach einiger Zeit drosseln sie den Stoffwechsel, wodurch Sie mit dem Abnehmen schnell eine Grenze erreichen und es nicht weiter geht.
Außerdem sind diese Produkte teuer und ungesund.

12 | Augen auf bei der Getränkewahl

Viele achten zwar darauf, das Richtige zu essen, aber beim Trinken wird’s dann problematisch. Dass Sie am Tag viel trinken sollen – möglichst 2 bis 3 Liter – wissen Sie sicherlich. Doch es ist entscheidend, was Sie trinken. Zum Durststillen sollten Sie auf jeden Fall stilles Wasser bevorzugen, denn es hat viele wertvolle Eigenschaften. Tee und – wenn es sein muss – wenig Kaffee sind ebenfalls in Ordnung, gehören aber nicht zur empfohlenen täglichen Flüssigkeitsmenge. Wollen Sie auf Ihr Gewicht achten, sind allerdings Limonaden, Cola, Milch, Fruchtsäfte und Schorlen nicht das Mittel der Wahl. Das gilt übrigens auch für Diät-Getränke, wie Sie gleich erfahren werden.

13 | Süßstoffe machen dick

Bei sogenannten Light-Produkten wird der Zuckeranteil durch Süßstoffe ausgetauscht. Doch anstatt dass diese synthetisch hergestellten Mittel wie Aspartam oder Saccharin  beim Abnehmen helfen, wurde in Untersuchungen nachgewiesen, dass sie eine Gewichtszunahme bewirken. Als Grund wird u.a. vermutet, dass Süßstoffe dauerhaft den Stoffwechsel durcheinanderbringen. Zudem machen sie hungrig und hemmen möglicherweise die Fettverbrennung. So wird immer mal wieder empfohlen, lieber weniger Zucker zu nehmen statt auf Süßstoffe umzusteigen – aber wir halten nicht viel davon.

14 | Industriezucker braucht kein Mensch

Nun haben nicht wenige Menschen die Ansicht,  dass sie Zuckerhaltiges essen müssen, um besser denken und sich stärker konzentrieren zu können. Zwar stimmt, dass das Gehirn Zucker benötigt. Doch damit ist nicht der Industriezucker gemeint, sondern natürlicher Zucker, wie er in Obst, Trockenfrüchten oder stärkehaltigen Lebensmitteln vorkommt. Natürlich sollten Sie diese auch in Maßen verzehren, aber es reicht vollkommen aus, um Ihre „Denkmaschine“ in Schwung zu bringen. Und soll ein Gericht süß schmecken, gibt es sinnvolle und kalorienarme Alternativen zum Zucker wie Stevia. Mehr dazu, erfahren Sie hier.

15 | Auch Hormone spielen eine Rolle

Manch einer sagt, dass die Hormone Schuld seien, dass wenn er nicht abnehmen kann. Und tatsächlich – Unrecht hat er damit nicht. Denn ein ausgeglichener Hormonspiegel ist enorm wichtig zum Gewichtsabbau und der richtigen Fettverteilung am Körper. So kann die Schilddrüse hormonelle Störungen verursachen, welche ein Abnehmen erschweren. Ein Mangel oder Überschuss der Geschlechtshormone Testosteron, Östrogen und Progesteron kann eine übermäßige Ansammlung von Fettzellen an Bauch oder Po beeinflussen. Diese Hormone sollten sich also im gesunden Gleichgewicht befinden. Ihren Hormonstatus können Sie vom Arzt feststellen lassen.

16 | Medikamente lassen Ihr Gewicht steigen

Es gibt zahlreiche Medikamente, die eine Gewichtszunahme hervorrufen und das Abnehmen erschweren können. Dazu gehören zum Beispiel Antidepressiva, Betablocker, cholesterin- und blutzuckersenkende Medikamente, kortisonhaltige Arzneimittel, die Pille, Neuroleptika oder Migränemittel. Sollten Sie den Verdacht haben, dass ein Medikament Ihr Gewicht negativ beeinflusst, sprechen Sie mit Ihrem Arzt und fragen Sie nach einer Alternative. Noch besser wäre es, wenn die Ursache der Erkrankung gefunden und beseitigt wird, so dass Sie keinerlei chemische Medikamente mehr benötigen.

Fazit

Es gibt zahlreiche Faktoren und Verhaltensweisen, die Einfluss darauf nehmen, ob Sie abnehmen oder nicht. Und wenn das Ganze vielleicht im ersten Moment etwas viel auf einmal klingt, ist es im Prinzip ganz einfach: Ernähren Sie sich basenüberschüssig, meiden Sie Fertiggerichte, nehmen Sie möglichst wenig Medikamente ein, achten Sie auf einen gesunden Darm – zum Beispiel mithilfe einer Mayr-Kur – und befragen Sie bei Unsicherheiten Ihren Therapeuten. Das Mayern lässt übrigens auch einige Pfunde purzeln. Die Ernährung mit überwiegend natürlichen, unverarbeiteten und frischen Lebensmitteln trägt also wesentlich zu Ihrer Traumfigur bei. Natürlich gehört zur Gewichtsabnahme auch noch ausreichend Bewegung und einiges andere dazu – das haben wir in Teil 1 beschrieben. Und im dritten Teil nennen wir Ihnen die besten Lebensmittel, die Sie beim Abnehmen unterstützen.

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