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Unsere Top 10-Foods: Mayr-kompatibel, alltagstauglich und lecker

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Dieses Mal plaudern wir aus dem Nähkästchen. Wir haben 10 Lebensmittel bzw. Gerichte für Sie zusammengestellt, die wir selbst besonders oft verwenden und die alle unserer Meinung nach wichtigen Kriterien erfüllen: unterstützen einen gesunden Darm, sorgen für einen reinen, sprich giftfreien Körper, sind schnell zuzubereiten und der Genuss kommt auch nicht zu kurz. Damit passen sie hervorragend in das Konzept der modernen Mayr-Kur. Unsere 10 Lieblings-Foods sind auf die verschiedenen Mahlzeiten des Tages verteilt und wir geben Tipps für ganz einfache und schnell zubereitete Speisen.

Leckeres darf auch gesund sein

Während der Mayr-Kur halten Sie sich an eine bestimmte Diät. Entweder wird diese vom Mayr-Arzt festgelegt oder Sie überlegen sich selbst, was am besten für Sie ist. Das kurzfristige Ergebnis soll dabei ein entlastetes Verdauungssystem und ein gereinigter, gesunder Darm sein. Langfristig ist eine dauerhafte gesunde Ernährung das Ziel – „basenüberschüssig“ lautet dabei das Zauberwort.

Was Sie im Mayrschen Sinne tagtäglich essen können, haben wir beispielsweise im Beitrag „Basenüberschüssiges Essen und Ernährung“ zusammengefasst.  Rund 80% der Lebensmittel sollten demzufolge basisch und 20% sauer verstoffwechselt werden. Auf diese Weise sorgen Sie für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt, halten Ihren Darm gesund, die Verdauung in Schwung sowie Körper und Geist fit.

Natürlich entscheiden letztlich Sie, was Ihnen schmeckt und auf Ihren täglichen Speiseplan gehört. Doch vielleicht können wir Ihnen mit unseren Top Ten einige Anregungen geben und die Lust auf gesundes Essen noch mehr steigern. Es sind unsere persönlichen Favoriten innerhalb einer ausgewogenen und genussreichen Ernährung. Wir haben nur Pflanzliches ausgewählt, da immer mehr Menschen allergisch auf Milchprodukte reagieren und uns zu Bio-Fleisch der Bezug und die Begeisterung fehlen. Sie „dürfen“ natürlich trotzdem auch tierische Produkte in Ihren Speiseplan einbauen, so lange Sie sich an die 80 : 20 Regel halten.

Unsere Lieblings-Foods decken den ganzen Tag ab, liefern zahlreiche Nährstoffe, sind als basenüberschüssige Kost „Mayr-konform“, schnell zubereitet und schmecken lecker – finden wir jedenfalls.

Grüne Smoothies sind mehr als ein Getränk…

…sondern vielmehr eine vollwertige Mahlzeit und eignen sich als solche hervorragend für ein gesundes Frühstück. Der basenreiche Start in den Tag ist ruckzuck zubereitet und schmeckt super lecker. Enthalten sind frisches Obst oder Gemüse sowie grüne Blätter. Was Sie dafür verwenden, ist Ihnen überlassen. Das Verhältnis von süßem Obst und „Grünzeug“ sollte anfangs 60 : 40 betragen und kann später auf Hälfte/Hälfte gesteigert werden. Grund dafür sind die Bitterstoffe im Blattgrün, die für Einsteiger ungewohnt schmecken. Deshalb können Sie auch zuerst mit milderen grünen Blättern beginnen wie Spinat, Feld- oder Kopfsalat, um nach einiger Zeit auf Grünkohl oder Wildkräuter überzugehen.

Denn je „bitterer“ das Grünzeug schmeckt, desto gesünder ist es. Die Bitterstoffe tragen zur Stärkung Ihrer Verdauungsorgane bei und unterstützen auf diese Weise die Entgiftung. Enthalten sind im grünen Smoothie zudem wertvolle Ballaststoffe, die den Darm und die Verdauung ebenfalls stärken. Hinzu kommen zahlreiche weitere Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Chlorophyll, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe usw.

Ein einfaches Rezept für einen grünen Smoothie sind 5 Blätter Grünkohl, 1 Banane, 2 Orangen, 1 Apfel und Wasser nach Bedarf.

>> Basenfasten mit Grünen Smoothies

Mandelpüree liefert köstliche Sämigkeit…

…und enthält zahlreiche wertvolle Inhaltstoffe – zumindest, wenn es in Rohkostqualität verarbeitet wurde. Ganz ehrlich: Bei aller gesundheitlichen Orientierung sind wir auch kleine Leckermäuler. Deshalb geben wir in unseren grünen Smoothie meist noch einen großzügigen Löffel Mandelmus bzw. -püree hinein. Dadurch wird der Geschmack der smoothigen Mahlzeit zusätzlich gesteigert, sie wird noch sämiger und schmeichelt geradezu samtig im Mund. Nicht zuletzt sättigt der Smoothie damit noch besser und Sie halten bis zum Mittagessen meist ohne Heißhungerattacken durch.

Im Gegensatz zu anderen Nussarten wirkt die Mandel im Körper basisch – das können wir also schon mal „abhaken“. Außerdem liefert sie eine beeindruckende Vielzahl an Nährstoffen. Dazu gehören B-Vitamine, Vitamin E, Folsäure, Magnesium, Kalium, Eisen und Kalzium sowie hochwertiges pflanzliches Eiweiß und natürliche Fettsäuren. Und trotz ihrer hohen Energiebilanz kann der regelmäßige Verzehr von Mandeln sogar eine Gewichtszunahme verhindern – das haben Studien gezeigt. Nicht zuletzt sind Mandeln herzgesunde Lebensmittel und tragen zu einem gesunden Cholesterinspiegel bei.

Natürlich kommt es auf die Qualität des Produktes an. Wir empfehlen ja hier selten bestimmte Produkte, doch … psssst … das Bio Mandelpüree in Rohkostqualität von Soyana schmeckt uns besonders gut. Ob dieses oder eines von einer anderen Firma: Sie können Mandelpüree bzw. -mus nicht nur im Smoothie verwenden, sondern auch für leckere Desserts, (Rohkost)Kuchen, Suppen und vieles mehr.

Datteln sorgen für gesunde Süße…

…und können sowohl pur als auch als Zugabe für verschiedenste Speisen genutzt werden. Natürlich können Sie einige davon mit in den grünen Smoothie geben. Wobei wir erstens empfehlen, die Datteln über Nacht einzuweichen, weil sie dann verträglicher bzw. besser verdaulich sind. Und zweitens sollten Sie diese nicht jeden Tag verzehren, denn an die Zähne geht auch deren Süße.

In Wasser eingeweicht können Sie die Datteln auch pur naschen, wenn Sie zwischendurch der Heißhunger auf Süßigkeiten packt. Denn mit den Datteln bekommt Ihr Körper einiges an gesunden Nährstoffen geboten. Sie sind reich an den Vitaminen A, B und C sowie den Mineralstoffen Kalzium, Magnesium und Kalium. Die enthaltenen Aminosäuren und Ballaststoffe optimieren Ihre Verdauung und unterstützen Ihren Körper dabei, Nährstoffe besser aufzunehmen.

Bitte verwenden Sie nur ungeschwefelte Produkte – möglichst auch hier in Rohkostqualität.

Hanfsamen liefern Eiweiß und gesunde Fettsäuren…

…und sind vor allem in einer veganen Ernährung fast schon ein Muss. Zudem sind sie ein Allrounder und können für vielerlei Speisen verwendet werden. Allen voran mal wieder der Smoothie: Einen Esslöffel hineingegeben statt Mandelpüree – das sorgt für Abwechslung in Sachen Geschmack und Nährstoffzusammensetzung.

Letztere ist so umfangreich, dass wir hier nur die wichtigsten Vitalstoffe nennen können. Auffallend ist der hohe Proteingehalt im Hanf, weswegen entsprechende Produkte auch von Muskelmännern und -frauen – und solchen, die es werden wollen – entdeckt wurden. Mit 30 Gramm geschältem Hanf nehmen Sie etwa 10 Gramm hochwertiges Protein zu sich. Des Weiteren liegt im Hanf ein sehr günstiges Fettsäurespektrum vor und er ist reich an B-Vitaminen, Vitamin E sowie zahlreichen Mineralien und Ballaststoffen. Hanf gehört übrigens zu den „positiven Säurespendern“.

Außer im Smoothie können Sie den geschälten Hanfsamen auch über Gemüse, Müsli oder Salate streuen. Was wir machen, wenn wir von Kaffee-Gier überwältigt werden, ist folgendes: Wir mischen uns eine Hanfmilch aus Samen und Wasser und geben diese in den Kaffee. Das macht ihn für uns besser verträglich und ist zudem eine pflanzliche Alternative zur Sahne. Hinzu geben wir noch einen Schuss…

Zuckerrohrmelasse für den Extra-Kick Mineralien…

…im Kaffee. Dadurch bleiben auch die Übersäuerungssymptome, die wir sonst beim Kaffeetrinken verspüren, weitgehend aus. Denn die Zuckerrohrmelasse enthält ein umfangreiches Spektrum an Mineralstoffen und Spurenelementen, wie z.B. Magnesium, Kalium, Kalzium, Schwefel, Phosphor, Kupfer, Zink, Eisen, Mangan und viele mehr. Zudem sind der gesamte Vitamin-B-Komplex sowie Vitamin C enthalten.

Auch hier sollten Sie auf ein reines Produkt in Bio-Qualität achten. Eine besonders leckere Kombination und köstlicher Kaffeeersatz ist folgendes Rezept: 750 ml Wasser, 8 über Nacht eingeweichte Datteln, 2 Esslöffel Mandelpüree und 1 Esslöffel Zuckerrohrmelasse in einen Mixer geben und gut mischen. Es entsteht ein köstliches Getränk für mindestens zwei Personen mit einer absolut verführerischen „Sahneschicht“ obendrauf – besser als jeder Capuccino.

Frisch gepresste Säfte für eine geballte Ladung Vitalstoffe…

…und zum gesunden Durstlöschen. Im Beitrag „Gesunde Getränke“ haben wir die selbst gepressten Säfte bereits ausreichend und zu Recht gelobt. Deren Vorteile sind vor allem der hohe Nährstoffanteil und die besonders leichte und schnelle Verdauung.

Wir ersetzen ein- bis zweimal in der Woche den grünen Smoothie mit einem selbst gepressten Saft, um in den Genuss von noch mehr Vitalstoffen zu kommen. Wir verwenden ca. 1 Kilo Karotten, 1 Rote Bete, 1 bis 2 Orangen, 1 bis 2 Äpfel und 1 kleines Stück Ingwer. Wenn Sie mögen und Ihr Entsafter es schafft, können Sie auch noch grüne Blätter mit entsaften – das macht das Ganze noch wertvoller.

Brokkoli – heimisches Superfood…

…mit jeder Menge Gesundheitspotential. Denn der Brokkoli strotzt nur so von wertvollen Nährstoffen wie verschiedene B-Vitamine, den Vitaminen A, C und E sowie Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium, Zink, Phosphor, Kalium, Kalzium und anderen. Außerdem wird dem Brokkoli ein krebshemmendes Potential zugeschrieben. Aufgrund des hohen Gehaltes am Coenzym Q10 soll das Gemüse zudem auch verjüngend wirken.

Fast jede Woche findet der Brokkoli zum Mittagessen einen Platz auf unserem Speiseplan. Da wir meist recht faul sind, bereiten wir ihn auf ganz einfache Weise zu: Kartoffeln werden mit Schale weichgekocht, der Brokkoli in Röschen zerlegt gedünstet. Dann zerlassen wir Butter in einem Topf und mischen diese mit zerdrücktem Knoblauch, Steinsalz, schwarzem Pfeffer, etwas Zitrone und einem kürzlich von uns entdecktem Gewürz – nämlich geräuchertem Paprika (azafran). Die Kartoffeln werden zerdrückt, der Brokkoli bei Bedarf noch mundgerecht geschnitten und dann alles mit der Butter-Gewürz-Mischung in einer Schüssel vermengt. Ein Essen, das vielleicht nicht unbedingt auf eine Festtafel, dafür aber umso besser in den normalen Alltag passt.

Vollkornreis wird sauer verstoffwechselt…

…und liefert Ballaststoffe, Vitamine, Proteine, Mineralien und viele Kohlenhydrate. Vielleicht gibt es gesündere Alternativen wie Hirse oder Buchweizen, dennoch lassen wir uns den Reis hin und wieder nicht nehmen. Er schmeckt einfach köstlich, zumal wir sehr auf gute Bio-Qualität achten und die Vollkornvariante eines sehr köstlichen Basmatireis verwenden.

Die Zubereitung ist wieder denkbar einfach: Der Reis wird wie gewohnt zubereitet. Dazu gibt’s Spitzkohl, den wir in Streifen geschnitten in Kokosfett im Wok gut erhitzen und unter häufigem Rühren weich werden lassen. Dann kommt der Reis dazu und es wird gewürzt mit Salz, noch etwas mehr Kokosfett, Tamari und – jetzt kommt der Clou – einem ganz speziellen roten Thai-Curry (gibt’s bei eder-tee.at). Absolut lecker und unser zweiter Favorit für ein gesundes Mittagessen.

Avocado als sättigende Abendfrucht…

…durch die enthaltene essentielle Aminosäure Tryptophan. Diese wird von unserem Körper in das Schlafhormon Melatonin umgewandelt und sorgt dadurch für einen erholsamen Schlaf. Somit passt sie ganz hervorragend in unseren abendlichen Salat. Viele Mayr-Ärzte raten von Rohkost nach 17.00 Uhr ab, weil es zu Verdauungsproblemen führen kann. Wir kommen gut damit zurecht, denn unser Verdauungssystem hat sich daran gewöhnt.

Ob Sie unser Abendessen ausprobieren möchten oder nicht, sei Ihnen überlassen: Wir verwenden dafür einige Blätter Endiviensalat, der in kleine Streifen geschnitten wird, 1 Avocado, 4 Tomaten und ½ Paprika – alles in mundgerechte Würfel geschnitten. Gewürzt wird das Ganze mit Salz, Pfeffer, Balsamico und Olivenöl. Die Avocado sorgt für köstliche Sämigkeit im Salat und macht gut satt. Außerdem liefert sie zahlreiche Nährstoffe wie gesunde, pflanzliche Fette, Vitamine A und E, Karotine und Biotin.

Die Avocado passt aber auch hervorragend in den grünen Smoothie und sorgt dort u.a.  dafür, dass die wertvollen Nährstoffe der anderen Zutaten besser von Ihrem Körper aufgenommen werden können. Wir bevorzugen übrigens die Sorte „Hass“.

Tomaten – heimisch, gesund und lecker…

…mit zahlreichen gesundheitlichen Effekten. So reguliert das hohe Vorkommen an Kalium den Wasseranteil in den Körperzellen und steuert den Säure-Basen-Haushalt. Die Folsäure stärkt das Herz-Kreislauf-System. Enthalten sind zudem u.a. die Vitamine B3, B9 und E sowie Magnesium. Eine mittelgroße Tomate liefert fast 50 % des Tagesbedarfs an Vitamin C. Der Verzehr von Tomaten unterstützt Ihre Abwehrkräfte, beugt Arterienverkalkung vor und schützt vor Gicht. Besonders interessant ist das enthaltenen Lycopin, das zu den Carotinoiden zählt. Es wirkt gegen freie Radikale und verhindert somit vorzeitige Hautalterung.

Da unser Körper das Lycopin am besten aus erhitzten Tomaten verarbeitet, andererseits dabei Vitamine zerstört werden, sollten Sie die Früchte sowohl im rohen als auch im erhitzten Zustand verzehren. So kommen Sie abwechselnd in den Genuss des gesamten Nährstoffspektrums der Tomate.

Vollkornspaghetti mit warmer Tomatensoße gehen schon mal immer … Und roh wandern die Tomaten bei uns in den oben erwähnten Salat.

Guten Appetit…

… und viel Spaß beim Ausprobieren der einen oder anderen Anregung mit unseren Lieblings-Foods wünscht Ihnen Ihre Mayr-Kur-Redaktion.

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