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Nach der Mayr-Kur – wie geht’s jetzt weiter?

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Franz Xaver Mayr wies uns den Weg

Wenn Letzteres der Fall ist, kennen Sie ja das wunderbar leichte Gefühl für Körper und Seele. Dann wissen Sie bereits, was es heißt, sich wieder rundum wohl zu fühlen. Ihre Sinne sind gestärkt, die Geschmacksreflexe wieder voll funktionsfähig. Nun heißt es, dass Sie sich diesen Zustand bewahren und für Ihre dauerhafte innere und äußere natürliche Schönheit und Ihre Vitalität und Fitness bis ins hohe Alter sorgen.

Leben nach dem Mayr-Gedanken

Mit der Mayr-Kur haben Sie einen großen Schritt in Richtung Gesundheit und Wohlgefühl getan. Sie beugt vielen Krankheiten vor, kann Beschwerden lindern oder gar beheben und sorgt für Jugend, Energie und Frische. Doch es handelt sich dabei eben nur um eine einmalige Angelegenheit. Diese können Sie natürlich mehrfach wiederholen. Allerdings erleichtern Sie sich das Ganze ungemein, wenn Sie gleich von vornherein ein Leben nach dem Mayr-Gedanken führen.

Wie Sie aus der Mayr-Kur wissen, ist die Ernährung ein wesentlicher Bestandteil gesunder Lebensführung – und zwar WAS Sie essen und WIE Sie das tun. Außerdem sollten Sie darauf achten, Ihren Körper und speziell den Darm sauber zu halten. Denn ein gesunder und gereinigter Darm ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Ihre gesamten Körperfunktionen auf natürliche Weise ablaufen. Im Mayrschen Sinne ist es ebenfalls wichtig, Körper und Geist einerseits bewusst zu schonen und andererseits gezielt fit zu halten. Bei Bedarf können auch Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein.

Erfahren Sie nun im Einzelnen, wie Sie das alles ins „normale“ Leben integrieren können.

12  Regeln für gesunde Ernährung

Eine basenüberschüssige Ernährung wird Ihnen nach der Mayr-Kur leicht fallen, denn Sie haben bereits die richtige Richtung eingeschlagen. Wir haben auf unseren Seiten schon ausführlich darüber geschrieben, was alles dazu gehört. Hier noch einmal eine Zusammenfassung:

  1. Basisch verstoffwechselte Lebensmittel sollten 70 bis 80 % Ihres Speiseplans ausmachen. Dazu gehören frisches Obst und Gemüse, grünes Blattgemüse, Kräuter, Pilze und Sprossen. Die restlichen 20 bis 30 % werden von sauer verstoffwechselten Lebensmitteln abgedeckt, wie Nüsse, Samen, Vollkornprodukte (Reis, Nudeln etc.), Hülsenfrüchte und Pseudogetreide sowie tierische Produkte.
  2. Sämtliche Lebensmittel sollten möglichst Bio-Qualität haben. Diese muss ja nicht „zertifziert“ sein, sondern kann auch vom Bauern Ihres Vertrauens oder aus dem eigenen Garten stammen.
  3. Wenn Sie die Lebensmittel zubereiten, dann möglichst schonend. Dämpfen und dünsten ist gesünder als braten oder backen.
  4. Manche Mayr-Ärzte warnen vor zu viel Rohkost, weil es im Darm zu Gärungen führen kann. Allerdings sind gerade in diesen Lebensmitteln die meisten Nährstoffe enthalten. Unserer Meinung nach können Sie Ihre Verdauungsorgane an die rohe Nahrung gewöhnen. Wenn Sie möchten, erhöhen Sie einfach nach und nach die „Dosis“ und probieren Sie aus, wie Ihnen die Rohkost bekommt.
  5. Überhaupt sollten Sie auf Ihre Körperreaktionen achten – auch das gehört zur selbstbestimmten Gesunderhaltung dazu. Wenn Sie beispielsweise merken, dass Sie bestimmte Lebensmittel nicht gut vertragen und Ihnen diese schwer im Magen liegen, dann sollten Sie diese meiden.
  6. Tierisches Eiweiß sollten Sie höchstens dreimal die Woche verzehren. Als Faustregel gilt, dass etwa 1 Gramm reines Eiweiß, das entspricht ca. 3 Gramm Eiweißprodukte, pro Kilogramm Körpergewicht täglich vollkommen ausreicht. Im Übrigen sind pflanzliche Proteine mindestens genauso gesund wie tierische – beispielsweise in Nüssen, Pseudogetreide (Amaranth, Quinoa u.ä.) oder Wildkräutern. Wenn es tierische Produkte sein sollen, dann bevorzugen Sie weißen Fisch, Hühner- oder Putenfleisch bzw. -wurst oder Produkte vom Rind. Schweinefleisch und die meisten Wurstarten sollten Sie ganz weglassen.
  7. Verwenden Sie für Ihre Speisen hochwertige kaltgepresste Öle, wobei Sie darauf achten sollten, dass Sie die meisten davon nicht über 60 °C erhitzen. Zum Braten und Backen eignet sich wiederum Kokosöl ganz hervorragend, weil es keine schädlichen Stoffe beim Erhitzen bildet. Tierische Fette sollten Sie so gut es geht meiden. Eine Ausnahme ist Butter, die Sie sparsam einsetzen können.
  8. Bei Getränken sollten Sie kalorienarme oder -freie Flüssigkeiten bevorzugen wie stilles Wasser oder Kräutertees. Meiden Sie unbedingt Limonaden, Cola und andere zuckerhaltige Getränke.
  9. Apropos meiden: Tabu bei einer Ernährung im mayrschen Sinne sollten sein (neben den weiter oben bereits erwähnten) Weißmehl, Fabrikzucker, Fertigprodukte, Süßigkeiten aller Art sowie stark gebratene, geräucherte, frittierte, panierte und gepökelte Lebensmittel.
  10. In Maßen können Sie gerne Bier und Wein, Grünen oder Schwarztee sowie Malzkaffee trinken. Meiden sollten Sie dagegen mehr als eine Tasse Bohnenkaffee am Tag (wenn überhaupt), Nikotin und konzentrierten Alkohol.
  11. Bevorzugen Sie bei Beschwerden nebenwirkungsfreie, pflanzliche, homöopathische oder ähnliche Arzneimittel bzw. Behandlungsmethoden. Nehmen Sie so wenig wie möglich chemische Medikamente – vor allem ohne ärztliche Verordnung – ein.
  12. Vergessen Sie nicht, die Esskultur nach Mayr in Ihre tägliche Einnahme der Mahlzeiten zu integrieren – so gut es geht.

Entlastungstage einführen

Es ist überaus sinnvoll, dass Sie Ihren Verdauungstrakt mit regelmäßigem Fasten pflegen. Gönnen Sie Ihrem Darm in gewissen Abständen einen Urlaub. So wäre ein Entlastungstag pro Woche, alle zwei Wochen oder zumindest einmal im Monat sinnvoll. Sie können diesen ganz nach Gusto gestalten und – wieder einmal – darauf achten, mit welchen Lebensmitteln Sie gut zurechtkommen:

(Grüne) Smoothies: Diese basische und kerngesunde Mahlzeit versorgt Ihren Körper ganz hervorragend mit allem, was er braucht. Zwar sind im grünen Smoothie viele Ballaststoffe enthalten. Mit denen kommt Ihr Darm allerdings wesentlich besser zurecht als mit vielen anderen Nahrungsmitteln aus unserer sogenannten „Zivilisationskost“. Wenn Sie beispielsweise verhältnismäßig oft tierische Produkte essen, dann ist ein grüner Smoothie durchaus eine Entlastung für den Darm. Sie können aber die grünen Blätter auch ganz weglassen und nur Obst bzw. Gemüse für den Smoothie verwenden.
Reistag: Obwohl Vollkornreis zu den sauer verstoffwechselten Produkten gehört, kann auch er den Darm entlasten. Auch hier kommt es darauf an, wie Sie sich sonst ernähren. Verwenden Sie unbedingt nur Natur- oder Vollkornreis. Bereiten Sie ca. 200 Gramm davon zu und verspeisen Sie diese Menge über den Tag verteilt in drei Portionen. Wenn Sie möchten, können Sie das Ganze mit Gemüsebrühe oder etwas Obst aufpeppen oder den Reis mit Zimt bzw. Zitrone würzen.
Tee- oder Saftfasten: Das ist für die „Hardliner“ unter Ihnen. Trinken Sie über den Tag verteilt Kräutertee – gerne auch verschiedene Sorten. Das gilt auch beim Saftfasten. Hier sollten Sie unbedingt frisch zubereitete Säfte bevorzugen und auf keinen Fall Produkte mit Zucker oder anderen Zusatzstoffen verwenden.
Suppentag: Sie bereiten sich etwa einen Liter Suppe zu. Dabei können Sie alles verwenden, was Ihnen schmeckt (außer Hülsenfrüchte) – beispielsweise Sellerie, Karotten, Paprika, Brokkoli, Zucchini oder Weißkohl. Würzen Sie die Suppe mit etwas Gemüsebrühe und vielen frischen Kräutern und verzehren Sie das Ganze über den Tag verteilt.
Obst- oder Gemüsetag: Hier stehen jeweils sämtliche Sorten auf den Speiseplan, die Sie mögen – entweder Obst oder Gemüse. Bereiten Sie alles sehr schonend zu, schieben Sie auch etwas Rohkost mit ein und würzen Sie mit Ihren Lieblingsgewürzen. Jeweils 1,5 Kilogramm Obst oder Gemüse dürfen Sie verzehren.

Wichtig: Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie an so einem Entlastungstag ausreichend stilles Wasser bzw. Kräutertee trinken, um die freigesetzten Gifte gleich aus dem Körper zu spülen.

Sinnvoll: Im Ein- bis Zweijahresrhythmus können Sie zudem eine Mayr-Kur durchführen – welches „Level“ Sie dabei bevorzugen, hängt von Ihrem Gesundheitszustand und Ihren eigenen Bedürfnissen ab.

Die vier „S“ im Alltag

Sie haben während der Mayr-Kur die vier „S“ kennengelernt und praktiziert. Schonung, Säuberung, Schulung und Substitution können auch im Alltag für ein gesünderes und aktiveres Leben sorgen.

Und so können Sie das Ganze gut integrieren:

Schonung

In unserer heutigen Leistungsgesellschaft ist kaum Platz für Pausen, Rückzugsmomente oder zum Durchatmen. Auch ausreichender Schlaf ist häufig Mangelware. Doch genau diese Aspekte sind eine sehr wichtige Quelle, um frische Energie zu tanken und die Lebenskräfte zu erneuern. Letztlich sind sie unabdingbar dafür, dass Sie täglich Ihre Leistungen abrufen können, dabei gesund bleiben und sich wohl fühlen.

Nehmen Sie also trotz vollem Terminkalender Rücksicht auf sich selbst und planen Sie regelmäßige Erholungsphasen ein. Wenn Ihr Körper Ihnen durch Müdigkeit signalisiert, dass es jetzt Zeit für eine Pause ist, dann hören Sie auf ihn. Zwingen Sie sich nicht dazu durchzuhalten – schon gar nicht mit sogenannten Genussmitteln wie Kaffee, Nikotin oder Alkohol.

Probieren Sie eine Entspannungsmethode Ihrer Wahl aus. Diese kann Ihnen dabei helfen, in hektischen Phasen bei sich zu bleiben. Entspannungstechniken wie autogenes Training, Yoga, Meditation, progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Thai Chi, Quigong oder ähnliches helfen Ihnen dabei, für einige Zeit vom Alltag abzuschalten und neue Kräfte zu tanken.

Säuberung

Ihren Darm und den gesamten Körper können Sie auf sehr einfache Weise bei der täglichen inneren Reinigung unterstützen: Trinken Sie täglich mindestens zwei, besser drei Liter Wasser und/oder Kräutertees. Zudem sollten Sie auf eine regelmäßige Darmentleerung achten. Diese können Sie zusätzlich mit natürlichen Mitteln wie beispielsweise Flohsamen unterstützen. Auch die natürliche Ausdünstung über die Haut mithilfe von Schwitzen bekommen Sie recht einfach hin – nämlich mit moderater Belastung über Sport und Bewegung.

Viel frische, möglichst saubere Luft ist ebenfalls sehr nützlich und sinnvoll. Suchen Sie sich möglichst grüne Fleckchen, wo Sie beim Spaziergehen frischen Sauerstoff tanken können – je häufiger und länger, desto besser.

Schulung

Eine Schulung im Alltag sollte einseitige Tätigkeiten ausgleichen. Wenn Sie in der Arbeit beispielsweise viel am PC sitzen, sind sportliche Aktivitäten der passende Ausgleich. Häufig verkümmern bei der einseitigen Belastung im Beruf ganze Muskelgruppen, weil sie gar nicht mehr genutzt werden. Mit gezielter Freizeitgestaltung können Sie viele Defizite ausgleichen. Empfohlen werden Sportarten wie Langlaufen, Radfahren, Schwimmen oder zügiges Wandern. Mit Wettkampfsportarten wie verschiedenen Ballspielen schärfen Sie Ihre Sinne und Reflexe und können sich im positiven Sinne mal so richtig austoben.

Zur Schulung des Geistes eignen sich Schach oder Skat. Oder Sie bilden sich gezielt weiter, indem Sie Neues dazu lernen – eine Sprache oder etwas anderes, das Sie interessiert. Auch das Lesen von anspruchsvolleren Büchern bzw. interessanten Internetseiten oder das Führen guter Gespräche mit Gleichgesinnten hält Sie geistig auf Trab.

Substitution

Mit einer basenüberschüssigen Ernährung erhalten Sie in der Regel alle Nährstoffe, die Ihr Körper benötigt. Leider „lauern“ in der heutigen Zeit Substanzen auf Sie, denen Sie teilweise nicht entkommen können. Umweltgifte aller Art – ob Abgase, Gifte in Möbeln, Putzmitteln oder Farben usw. – gehören genauso dazu wie Elektrosmog oder Weichmacher in Plastik. All diese Faktoren tragen zur Übersäuerung des Körpers bei und damit auch zur (Wieder)Verschmutzung des Darms.

Deshalb kann es sinnvoll sein, mit entsprechenden Nahrungsergänzungen für einen Basenüberschuss zu sorgen und überschüssige Säuren abzupuffern. Sie können dafür die Basenpulver aus der Mayr-Kur verwenden. Nehmen Sie diese von Zeit zu Zeit ein, um den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten.

Sinnvoll ist eine Substitution beispielsweise, wenn Sie:

  • Beschwerden verspüren, deren Ursache eine mögliche Übersäuerung sein kann
  • sich in einer Phase von vermehrtem Stress oder Kummer befinden
  • besonders geschlemmt haben – beispielsweise im Urlaub, an Festtagen oder ähnliches
  • übermäßig Alkohol oder Kaffee konsumiert haben
  • nach Sport oder Bewegung Muskelkater verspüren.

Falls Sie unsicher sind, welche Nährstoffe Sie in welcher Menge benötigen, fragen Sie am besten Ihren Mayr-Arzt.

Kleine Alters-Weisheit: Keine Angst vorm Älterwerden

Jetzt bleibt uns noch, Ihnen viel Erfolg und Freude für Ihre Zeit nach der Mayr-Kur zu wünschen. Haben Sie Geduld mit und Verständnis für sich, wenn Sie essenstechnisch „rückfällig“ werden sollten oder wenn Sie sich entgegen der mayrschen Regeln verhalten. Hauptsache ist, dass Sie wieder zur gesunden Lebens- und Ernährungsweise zurückfinden bzw. dass Sie diese zum größten Teil einhalten.

Dennoch müssen Sie an der Gesunderhaltung immer dran bleiben – ohne das Ganze als lästige Pflicht oder Wettbewerb zu sehen. Vielmehr sollten Freude und Wohlgefühl dabei im Vordergrund stehen. Und Sie können nicht früh genug damit anfangen. Denn selbst, wenn Sie jetzt vielleicht noch in der Blüte Ihres Lebens sind: Das Älterwerden kommt unaufhaltsam auf Sie zu, das können Sie nicht beeinflussen – sehr wohl aber die Art und Weise, wie Sie altern.

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